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Infos - Übernachten - Campingplatz

Von der ersten großen Parkfläche führt eine lange asphaltierte Straße zum
Campinggelände. An dieser Straße gibt es diverse kulinarische Spezialitäten zu
kaufen, denn die Einfahrten und Gärten der Anwohner und Firmen werden für 4 Tage
zu Restaurants und Gaststuben. Dort kann man ein reichhaltiges Angebot an warmen
Speisen und natürlich das Grundnahrungsmittel eines jeden Festivalgängers
bekommen: gut gekühltes Dosenbier, auch zum mitnehmen.
Während 2008 noch gecampt werden konnte wie man wollte, gibt es seit 2009 eine
Aufteilung in den Flächen A bis J die erst nacheinander und jeweils immer nur
ein paar Meter freigegeben wurden. Im Interesse aller soll so darauf geachtet
werden, dass keine allzu großen Lücken gelassen werden und jeder auch einen
Platz bekommt. Wer mit größeren Gruppen anreist sollte sich also etwas Zeit
lassen und Aufpassen das ihr nicht getrennt werden. Eine weitere Neuerung ist
auch der kleine Wohnmobilplatz der direkt am Campingplatz angrenzt, alle Infos
dazu findet ihr in der entsprechenden Sektion 'Wohnwagen'.

Auf dem Campinggelände gibt es drei sehr große
überdachte Sanitärcamps mit Duschen, vielen Waschplätzen und ausreichend
Toiletten. Beim Graspop Metal Meeting gibt es ausschließlich wassergespülte
Toiletten, deren Benutzung natürlich kostenlos ist. Duschen sind ebenfalls
vorhanden, hierfür muss man allerdings mit einem Bon zahlen. Zu Stoßzeiten kann
es hier schon mal zu kleinen Warteschlangen kommen, dafür sind die Duschen
wirklich immer warm und sauber.
Wichtig ist es aber sich vorher über die Öffnungszeiten der Duschen zu
informieren, da diese nicht rund um die Uhr geöffnet haben. Die Zeiten werden
ca. eine Woche vor dem Graspop Metal Meeting bei uns im Forum und auf der
offiziellen belgischen Seite veröffentlicht. Natürlich könnt ihr auch während
des Festival jederzeit beim Personal in den Sanitärcamps die Zeiten erfragen.

Für Besucher, die lieber ein (Holz)Dach
über dem Kopf einem Zelt vorziehen, gibt es die Möglichkeit, eines der 2008
erstmals angebotenen „Festihuts“ zu mieten. Hierbei handelt es sich um kleine
Holzhäuschen mit festen Betten darin. Konkrete Informationen und Preise gibt es
im Vorfeld beim Veranstalter oder direkt am Eingang des Campingplatzes am
Kassenhäuschen, welches allerdings nicht immer besetzt ist. Weitere Infos dazu
gibt es in der entsprechenden Sektion 'Festihuts'.
Der Campingplatz verfügt über einen Festival Express Shop in dem dringend
benötigtes Equipment und auch Nahrungsmittel und Getränke gekauft werden können.
Er hat allerdings Öffnungszeiten und man sollte für seinen Einkauf etwas Zeit
mitbringen, da er relativ klein ist und man dort tatsächlich mit Warteschlangen
rechnen muss. Daneben gibt es eine kleine Camping Bar, eine Handy-Ladestation
und einige Bon-Automaten. Auf dem Campingplatz befindet sich ebenfalls ein
größeres Sanitätscamp mit ausgebildetem Rettungspersonal.
Vom hinteren Ausgang des Campingplatzes führt der Weg durch die 24h-Zone direkt
zum Festivalgelände. Damit dauert der Weg von den Zelten bis zur Bühne je nach
Stellplatz meist nur einige Minuten. Vom entferntesten Zeltplatz dürfte es ca.
30 Minuten dauern.

Wichtig zu erwähnen ist noch
die Eingangssituation für das Campinggelände. Von der eingangs beschriebenen
Straße geht es rechts durch ein kurzes Wäldchen (ca. 100m) und danach macht der
an dieser Stelle bereits mit Bauzäunen abgesperrte Weg einen Rechtsknick um 90
Grad. Hier entstand leider in den letzten Jahren ein heftiger Stau, da alle
Besucher die diesen Weg zum ersten Mal passieren, zunächst geradeaus an dort
befindlichen Containern, nach Vorlage der Tickets ihre Festivalarmbändchen
abholen müssen, was in Spitzenzeiten leider einen Rückstau bis hinter den
beschriebenen Rechtsknick ergibt, der damit automatisch auch für die Leute, die
bereits Bändchen haben und ein zweites Mal vom Auto zum Platz laufen, zur fast
undurchdringlichen Barriere wird. Der Hauptgrund für die Stauproblematik sind
nicht die Besucher an sich, sondern eher deren Gepäck. Der Boden ist leicht
sandig dort und mit überladenen Bollerwagen oder Sackkarren schwer zu
bewältigen. Dazu kommt, das sich viele Besucher etwas überschätzen und neben
fahrbaren Transporthilfen noch etliches zum Umhängen oder Tragen dabei haben,
was natürlich in einem Stau, in dem es nur Zentimeterweise vorwärts geht, kaum
vernünftig weiterbewegt werden kann. Bitte tut Euch und anderen den Gefallen und
nehmt pro Gang nur soviel mit, wie Ihr wirklich relativ problemlos ohne Hilfe
der jeweiligen Mitcamper tragen und bewegen könnt. Bedenkt bitte dabei, dass
z.B. mehrere Paletten Bier zwar cool aussehen mögen, nach einem kilometerlangen
Fußmarsch plus angesprochenem Stop-And-Go aber völlig ungeeignet sind und daher
auf mehrere Wege bzw. Personen aufgeteilt werden sollten. Mehrere Gänge mit
leichtem Gepäck sind im Zweifel weniger anstrengend, als einmal komplett
überladen und die Hälfte noch unterwegs verloren. Wirkliche Hilfe ist von
anderen kaum zu erwarten, da keiner Tragekapazitäten oder Hände frei haben
dürfte. Bedenkt das bitte beim Auswählen der Dinge, die ihr pro Weg mitnehmen
wollt, in Eurem eigenen Interesse.
Habt Ihr Euer Festivalbändchen sicher am Handgelenk und den beschriebenen Stau
erstmal hinter Euch, geht es noch einige hundert Meter weiter um eine letzten
Engpass in Form der Einlasskontrolle zum Campinggelände zu bewältigen. Hier wird
gefilzt und geguckt und beim kleinsten Anzeichen verbotener Gegenstände oder
überziehen der Getränkelimits auch aussortiert. Hier abermals der ernst- und gut
gemeinte Tipp: Haltet Euch bitte an die Regeln. Diese Kontrollen sind wesentlich
schärfer als wir das bisher bei deutschen Festivals erlebt haben und keinesfalls
Alibi- oder Pro-Forma-Aktionen. Vor allem das Verbot von Glasgegenständen aller
Art und Grills wird konsequent durchgesetzt. Weitere Details dazu findet Ihr
unter dem Punkt „Regeln“.
Nachdem Ihr nun durch alle Kontrollen durchgekommen seid und Euch, in der am
Anfang dieses Artikels beschriebenen Prozedur ein Zeltplatz zugeteilt worden
ist, steht einem tollen Festivalwochenende nichts mehr im Weg.
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