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 Hellfest 2013 
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Beitrag Re: Hellfest 2013
Festivalnoobie hat geschrieben:
wat ist mit Autos? Klar tonnenweise maut in Frankreich, aber wo standen die aufm Campinggelände?


Auf dem Parkplatz, wie überall.


21.03.2013, 18:14
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Beitrag Re: Hellfest 2013
Matthias hat geschrieben:
Festivalnoobie hat geschrieben:
wat ist mit Autos? Klar tonnenweise maut in Frankreich, aber wo standen die aufm Campinggelände?


Auf dem Parkplatz, wie überall.


:D

Das ist noch nicht "überall" die Regel ;-)

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26.03.2013, 04:53
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Beitrag Re: Hellfest 2013
Ahh, endlich Jemand der da war. Danke für deine Eindrücke. Jetzt freut man sich doch schon richtig drauf. Danke Mr. Hell !!!
:nice:

PS: Meine bösen Infos kamen aus dem Hellfest-Forum. Natürlich ist ein Forum meist etwas negativ, wer schreibt schon das alles ganz normal war.

Aber egal, ich halte fest:

Einer der da war sagt: Hellfest is Hell!
Das reicht mir. :bier2:


26.03.2013, 08:04
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Beitrag Re: Hellfest 2013
bei dem Lineup ist es die Hölle, die hälfte von dem was man sehen will spielt gleichzeitig


26.03.2013, 17:03
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Beitrag Re: Hellfest 2013
Hier mal ein Gegenentwurf zu Proximus. Bestellvorgang zwar nur in französisch, dafür aber selbsterklärend, dauert keine 2 Minuten und man hat sein Ticket (mit Motiv!) zum ausdrucken bereit. Starke technische Umsetzung :super:

Die Gebühren scheint man jetzt überall zu haben, auch hier. 2 Tickets wären normalerweise laut Werbung zunächst 320€, auf wundersame Weise sind es dann am Ende aber 331€.

Das finde ich generell nicht okay, da diese Systemgebühren (wie sie früher mal hießen) von 50 Pfennig oder 1 Mark mittlerweile teilweise bei knapp 20 Euro angelangt sind. Überall anders steht doch auch der Preis drauf, den ich an der Kasse bezahlen muß und nicht irgendein Preis, der sich dann noch nichtmal nachvollziehbar erhöht. Sollen sie halt 165€ hinschreiben.


25.04.2013, 08:38
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Beitrag Re: Hellfest 2013
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05.05.2013, 12:47
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Beitrag Re: Hellfest 2013
Geiles Festival gewesen :super:


Es war alleine aufgrund der Fahrstrecke (ca. 2400km hin und zurück) ein Abenteuer, erschwert dadurch, das ich der einzige Fahrer war und wir nicht tauschen konnten. Ursprünglich wollten wir am Mittwoch spät Abends los, haben uns nach dem Auto packen aber dafür entschieden, lieber noch ein paar Stunden zu schlafen und gegen 4 loszufahren, woraus letztlich halb 6 wurde.

Hinfahrt ging dank Navi problemlos, es zieht sich halt wie sau, speziell in Belgien (max. 120) und Frankreich (max 130) kommt man kaum voran. Da ich wirklich fit war, sind wir tatsächlich mit nur zwei ca. halbstündigen Pausen durchgefahren, haben aber 14 Stunden gebraucht, auch mit verursacht durch einen kapitalen "nixgehtmehr" Stau mitten in Paris (1 Stunde, 20 Minuten), wo man unweigerlich durch mußte, denn sowas wie ne Umgehung haben die nicht. Egal, danach rollte es gut und wir waren ungefähr um halb acht auf dem gut ausgeschilderten Parkplatz, von dem man das Bühnengelände in der Ferne schon sehen konnte, nicht jedoch den Campingplatz, der - wie wir leidvoll feststellen mußten - dahinter lag und der Weg ziemlich weit war. Zelt und Klamottern auf den Bollerwagen und erstmal los, bewußt nicht überladen, denn wir hatten ja keine Ahnung, wo wir hin mußten. Nach überheben mancher Hindernisse, die auf den normalen Wegen lagen (Danke an die netten Franzosen, die von sich aus halfen, wir mußten nichtmal fragen) erreichten wir den Platz und haben uns schon gewundert, das es dort (im kompletten Gegensatz zum, Graspop) eher nach dem Motto "hilf Dir selbst" abläuft, Ordner, Securities oder Bändchenkontrollen gibts dort nicht und wir haben erst sehr weit hinten einen vernünftigen Platz bekommen (was sich im Nachhinein noch als ziemlich glücklich herausstellen sollte) und es wurde immer kälter und dunkler am Himmel. Das Zelt war schnell aufgebaut und da wir nur unsere Taschen mit den Klamotten davei hatten, mußten wir so oder so nochmal los, hier war aber bereits klar, das wir beim zweiten Mal ebenfalls nicht alles mitbekommen würden und wir am Auto ziemlich zusammengestrichen haben, was notwendig ist und was nicht, eigentlich haben wir aber nur den unnützen Luxuskram weggelassen und einiges an Verpflegung, was zunächst ja nicht benötigt wurde. Nach weiterem Umsehen haben wir festgestellt, das nur 30m hinter unserem Zelt eine normale Straße war, die zwar an den Seiten komplett zugeparkt war, auf der aber Autos fuhren. Es kam also die Idee auf, dort irgednwie hinfahren zu können, allerdings wollte ich das Auto nicht an die Straße und die Gehwege stellen und aufgrund bereits getrunker 2-3 Bier hatte sich das Thema für diesen Tag auch so oder so erledigt.

Am Freitag haben wir die Straße mal ausgekundschaftet und stellten erfreut fest, das genau hinter dem Platz eine Art Gewerbegebiet ist, wo unter anderen ein gigantischer Einkaufsmarkt war, so das wir spontan beschlossen uns dort für den Tag "frisch" zu verpflegen und gar nicht zum Auto zu gehen. Im Markt selbst war alles auf Hellfest. Sämtliche Mitarbeiter (des Supermarkts wohlgemerkt!) hatten Hellfest-Shirts an und auch die gesamte Deko bestand aus den grünen Festivallogos, es gab viel Auswahl und speziell beim Bier auch klasse Rabattaktionen, wo man wirklich ganz gut was sparen konnte. Die Preise waren auch ganz normal (Pfand gibts in Frankreich nicht) und somit waren dort Lebensmittel und Getränke nicht teurer als die mitgebrachten. Nachdem wir also eingekauft hatten und uns ein "H2O-Bändchen" (6 Euro pro Person, nur damit hat man zutritt zu dem richtigen Wasch/Duschcamp) besorgt hatten, haben wir die ersten kleineren Bands auf den Mainstages verpasst (was wir aber bewußt gemacht haben, damit wir unser "Überleben" dort sichern konnten) und sind zu Saxon aufs Gelände gegangen.

Wow! Was für ein aufwändiges Gelände! Superkrasse Deko an den Zeltbühnen, den Verkaufsständen (Bars, Merchandise) und eine von normalen Gelände etwas abgetrennte "Fressmeile", dazu zwei große Mainstages, die im Stile von Wacken mit nur 5 Minuten Versatz abwechselnd spielen. Selbiges Prinzip bei den großen Zeltbühnen (Temple und Altar), dazu gibts ein weiteres Zelt (Valley) und eine dritte Open Air Bühne (Warzone), die aber etwas "versteckt" steht. Wie toll und aufwändig das Gelände dekoriert ist, sieht man dann erst richtig im Dunkeln, da brennt und lodert es überall, was eine irre Atmosphäre erzeugt.

Kommen wir zu den Bands. Saxon gut, viele Klassiker dabei, Europe auch, besser als beim GMM letztes Jahr. Danach haben wir den Whitesnake-Slot dazu genutzt, mal schnell die Duschen auszuprobieren, was sich als Fehler erwiesen hat, da aus unerfindlichen Gründen Twisted Sister und Whitesnake die Slots getauscht hatten und wir daher TS "verduscht" haben und doch Whitesnake (gut) geguckt haben, aufgrund des GMM-Aufttritts aber zu verschmerzen ist. Helloween haben wir zur Erkundung des Geländes (Essen!) genutzt und es uns danach bei Def Leppard (grandios) und Avantasia (gut, hatten Bock) bis um zwei Uhr mit doch ganz passablem französischen Bier gut gehen lassen. Danach ab ins Zelt und Heia gemacht, es hat uns auch beiden gereicht ;-) Die anderen Bühnen haben wir komplett ignoriert, da dort nix für uns dabei war.

Samstag. Da wir bei Def Leppard eher zufällig einen tollen Platz gefunden hatten, auf dem man zwar recht weit hinten war, dafür aber erhöht stand (kleiner Hügel), dazu eine Rückenlehne hatte (Rückwand der Bar) und den Getränkestand wirklich 5 Meter ums Eck, dazu perfekte uneingeschränkte Sicht auf die Bühne hat, haben wir uns diesen auch für den Samstag auserkohren zu Kiss. Vorher mußten wir dann doch einmal zum Auto marschieren, hierbei erwischte uns der große Regen, was uns zum einen die Auftritte von Krokus (immerhin bei am Gelände vorbeigehen gehört) und 3 Doors Down gekostet hat, zum andern etwas die Stimmung vermiest hat, was sich aber (auch aufgrund des komplett trockenen Abends) legte und wir von unserer "Empore" aus nacheinander Accept (gut), Papa Roach (kurz aber gut), ZZ Top (leider etwas lahm und dadurch relativ schnell langweilig, aber nicht schlecht) und Kiss (90 Minuten mit einigen neueren Nummern, dafür fehllte mancher Hit, Hebebühnen und Pyros wie gehabt, guter Auftritt, kommt aber nicht an die beiden GMM Gigs ran, vor allem nicht an den von 2008). Ich hab mir aus Platzsicherungsgründen (den coolen Platz hatten nun auch andere entdeckt) noch Bullet For My Valentine komplett angeguckt, was ziemlich schwach war nach meinen Dafürhalten, während mein Kumpel bei Finntroll und Manilla Road vorbeigeschaut hat, die er beide ganz gut fand. Ich bin nach Kiss ins Zelt, er hat noch Korn geschaut, wo ich mir den nächsten morgen die Nase lang machen lassen konnte, wie genial der Auftritt gewesen war. Ich werd mich davon überzeugen nächste Woche.

Sonntag. Ich bin früh wach geworden und habe ein bisschen rumgerechnet, wobei mir immer komischer wurde, nachdem ich mal wirklich kalkuliert hatte, was es bedeutet, wenn wir erst am Montag Vormittag/Mittag dort losfahren und wieder 15 Stunden brauchen, da ich bereits am Mittwoch in Richtung Graspop aufbrechen werde und durchaus noch das ein oder andere Teil des Eqipments (unter anderem ich!) mal etwas Wartung und Ruhe benötigen würde, wonach wir uns sehr schnell einig waren, das wir doch das Auto in Richtung des Supermarkts holen, in passenden Bandpausen abbauen und Nachts noch losfahren wollten. Zunächst sind wir aber ins Gelände gegangen und haben einen absolut genialen Waltari-Auftritt erlebt. Super! Danach Auto holen (was uns hier Heavens Basement gekostet hat, weil wir uns kolossal in den Feldwegen verlaufen haben ("das ist bestimmt ne Abkürzung"), es war aber irgendwie auch cool, mal zu sehen, wie dieses tolle kleine Örtchen dort so liegt und was es da noch drumrum gibt. Danach ábgebaut, nochmal geduscht und zum frühen Abend ins Gelände, wo wir Newsted (überraschend gut, die CD gefiel mir nicht), Korpiklaani (gut, erzeugten tolle Stimmung im Zelt), Stone Sour (gut), Lordi (gut, aber es nutzt sich doch arg ab, sie leben fast ausschließlich von den Songs aus dem Album Arockalypse, dafür hat J.J.French von Twisted Sister bei einem Stück mitgespielt, was der wohl noch da gemacht hat? ;-) ) und Volbeat (richtig gut, sehr spielfreudig mit vielen Coveranspielungen und einem Gastauftritt von Barney von Napalm Death) und danach gings nach Hause, wo wir platt aber zufrieden ankamen.

Mit einem ähnlich starken LineUp würde ich die Ochsentour wieder machen (wobei ein zweiter Fahrer natürlich hilfreich wäre), das Festival macht wirklich Laune, die Leute dort sind sehr freundlich und alle geben sich total Mühe, obwohl wir kein französisch sprechen konnten und englisch dort nur bruchstückhaft vorhanden ist bei den meisten. Sehr gut auch die Reingungstrupps auf dem Campingplatz (sogar mit Mülltrennung), sowas sauberes habe ich noch nie gesehen, der Bühnensound an sich (auch in den Zelten) und das ganze Drumherum. Nach Kenntnis der Gesamtsituation würde wir generell anders planen (Parken und Einkaufen), was vieles erleichtert hätte.

Bier kostet 0,25l 2,50 Euro. Da Essen ist schon ziemlich teuer (6-10 Euro) und teilweise qualitativ ziemlich an der Grenze, es sind aber hier auch Perlen dabei, die man eben finden muß, hier ist die Fressmeile ganz gut, weil man auch gute Sachen finden kann, wenn man in Ruhe schaut.
Ticketpreis war 160€ plus 6€ H2O-Bändchen (keine Ahnung wie man das ohne machen soll, aber die meisten Leute hatten es nicht :ka: ). Toiletten sind halt komplett Dixies, die zwar permanent gelehrt wurden, dennoch manchmal nicht toll waren (zu voll).

Paris hat keinen Eifelturm, wir haben ihn bei beiden Durchfahren nicht gesehen.


24.06.2013, 17:55
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Beitrag Re: Hellfest 2013
Ja, das Hellfest!

Also, erstmal sei gesagt, das Hellfest ist SAUGEIL!!!!!!!
Dies kann man garnicht anders sagen. Fangen wir an:

Was den Sound angeht, kann man dem Hellfest wohl nichts vormachen. Bis auf zwei drei Ausnahmen war der Sound auf den Hauptbühnen (trotz Wind), nicht nur laut, sondern auch sensationell gut. So einen Sound wie bei Def Leppard habe ich ganz selten nur gehört. Wahnsinn!!!! Selbst im Valley wurde bereits ab Morgens mit einer guten Lautstärke und einem guten Sound gearbeitet.
Auf der Warzone (Alles sehr klein), musste man dann was Wumms angeht schon ein paar Abstriche machen, trotzdem war alles gut zu verstehen und immer noch laut genug. Hier habe ich allerdings auch nur 2 Bands gesehen.
Im Krachzelt (Temple und Altar) kann ich nichts über den Sound sagen, da ich bei dieser Musik nie weiß, ob da was mit dem Sound nicht stimmt, oder ob die wirklich so klingen wollen. Abends war es aber (nur von Außen mitbekommen) auch hier immer recht laut.

Vor allen Bühnen war es jeder Zeit möglich sich einen Platz zu suchen, selbst wenn man weiter nach vorne wollte. Die einzige Ausnahme macht da KISS, hier war es wirklich voll, aber immer noch absolut in Ordnung. Dies ist ähnlich wie beim Graspop, die Sache überhaupt, nachdem Sound, das man schnell von Bühne zu Bühne kommt und sich nich gedrängelt fühlt.
Selbst das Bierholen war jeder Zeit von jedem Ort aus möglich und hat nicht viel Zeit in Anspruch genommen. Ich habe nie für ein Bier angestanden. NIE!

Nebenbei sei erwähnt, das es quasi keine Werbung auf dem Festival gibt. Insgesamt habe ich vielleicht 10 Werbebanners ausfindig gemacht. Diese allerdings nie in Bühnennähe. Auch zwischen den Bands laufen keine Werbeeinspielungen. Generell ist zwischen dem Bühnenwechsel Main 1 und Main 2 keine Musik gelaufen, es sei denn, die Band wollte einen Anheizersong haben. Das heisst, es war auch mal Still, wenn auch nur für 5 Minuten!

Wo wir gerade bei Stille sind. Da keine Generatoren erlaubt sind, und dies obwohl es keinerlei Einlasskontrollen beim Camping gibt, auch zu 100% eingehalten wird, ist es Abends/Nachts sehr ruhig auf dem Campinggelände, man kommt also zu Schlafen.

Das Bier war gut und vom Preis in Ordnung.

Das Essen war Scheiße! Egal was ich gegessen habe, es war Mist und Absolut zu teuer. Selbst die Pommes waren iimmer Scheiße! Aber so muss das wohl. Ein Punkt den ich nicht verstehen kann.

Generell ist es auf dem ganzen Gelände sehr "sauber". Dies gilt für Camping wie für den Festivalbereich.

Und hier will ich mein erstes Fazit ziehen:

Das Hellfest ist toll, ich habe noch nie so viele gute Konzerte an einem Wochenende gesehen. Ich war nie gestresst und die Menschen dort waren total entspannt. Obwohl wenige wirklich englisch sprechen. Es gab keine Probleme. Immer wieder gerne.
Hellfest ist Hell
Die Entfernung scheißegal, besser geht es nicht!!!!!!!!!

Aber,
aber....
ein Punkt, den ich nicht verstehe????!!!!!! :???:

Wie kommt man auf die Idee, auf dem Gelände für beide Hauptbühnen zusammen ( also für 30.000 Menschen) 30 Dixies und 9!!!!! Pissiors aufzustellen. Ab 14.30 war hier kein Pinkel für Frauen mehr möglich. Nirgends!!!
Die Männer haben so ziemlich jeden Zaun vollgepisst den es da gab, es ging halt nicht anders. Aber Scheißen war nicht mehr drin. Sollte man aber mit Frauen dort anreisen wollen, sollte diese kein Problem haben sich an den Zaun zu hocken, denn sonst wird man viele Konzerte durch das anstehen verpassen. Eine totale Katastrophe!!!!
Dies gilt auch für den Campingbereich. Morgends musste ich weite Wege zurücklegen um ein Dixie zu finden, das noch benutzbar war. Für mich ein NoGo! Das machen auch die Wasserdixies nicht mehr wett.
Aber dies (mit dem Essen), ist dann auch der einzig negative Punkt. Für Männer noch fast egal (Zäune), aber für Frauen. Hier sollte sich was ändern.

Ansonsten
Hellfest is Hell!!!! :klatschen:

Da sollte man mal hinfahren!

Gruß :wink:


25.06.2013, 10:50
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Registriert: 11.06.2013, 18:20
Beiträge: 11
Beitrag Re: Hellfest 2013
Ich zitiere mich selber aus einem anderen Forum ;) Hab mir da schon Mühe gegeben :D

Zitat:
Wo soll ich beginnen? Am Besten mit der Reise. Da unser Bus nur 3 Anmeldungen hatte ab Basel hat man sich entschieden, uns ein Zugticket nach Strassbourg zu zahlen. Dort stiegen wir dann gleich neben dem Bahnhof ein und wussten lediglich, dass es LANGE dauern werde. Mit lange meine ich rund 15 Stunden, um via Nancy, Metz, Reims und sonstige Orte plus diverse Halte an Raststätten ans Ziel zu kommen. Gegen 8:00 am Freitag stiegen wir dann gleich beim Eingang aus und wunderten uns zuerst einmal, warum da niemand den Camping kontrollierte. Keine Bändelkontrolle, keine Einschränkungen (zb. Glas). Die zweite Überraschung kam dann nach dem Zeltaufbauen, als uns bewusst wurde, dass die Franzosen grundsätzlich NIE Klopapier zur Verfügung stellen... Zum Glück hatten wir genug Taschentücher dabei
Da die Nacht im Car nicht sehr erholend war, gabs noch 2-3 Stunden Schlaf vor den ersten Konzerten.

Bands:
Bane (4/10): Die Jungs meinten es gut mit ihrem Hardcore am frühen Nachmittag, richtig zünden konnte dies aber nicht.
Týr (6/10): Cooler Viking/Oger-Metal; kannte ich voher nicht und es waren extrem viele Leute da
Saxon (6/10): Vom Namen her kenne ich die schon lange, war dann musikalisch auch echt überrascht, dachte nicht, dass die so abgehen.
Hellyeah (7/10): Endlich wieder live gesehen! Können gut Stimmung machen!
Between The Buried And Me (6/10): Anfangs zäh, gegen die Mitte vom Set aber interessant!
Europe (3/10): Warum bucht/schaut die noch jemand? The Final Countdown; war auch der Grund warum wir 10min früher gingen bei BTBAM
Primordial (7/10): Jaja die bösen Airlines. War überwältigt wie professionell die Band die flugbedingte Verspätung meisterte! Chapeau, da dürfen sich zb. Ska-P eine Scheibe abschneiden. Die 5-6 Songs waren echt gut, kannte die Band ja vorher nicht.
Agnostic Front (7/10): Muss die mehr hören, wenn ich nebst Gotta Go noch weitere Songs gekannt hätte, wäre die Bewertung noch höher ausgefallen. Pflichttermin am Gränichen.
Helloween (5/10): Da blieb irgendwie nicht viel hangen. Überzeugte nicht wirklich.
At The Gates (7/10): Auch eine Band, die ich schon lange sehen wollte. War aber nach 30-40min spätestens etwas eintönig.
Def Leppard (4/10): "After 17 Years back in France". Aber dann etwa 5-10min einen Trailer laufen lassen? Ne die waren echt öde, grosser Name, nicht so viel dahinter.
Neurosis (6/10): Für meinen persönlichen Geschmack extreeeeem speziell, jedoch blieb ich ziemlich lange und mit einem grünen Minarett verknüpft war das Ganze echt ein Erlebnis.
Krokus (6/10): Halt früh am Nachmittag, doch die Erwartungen waren tiefer. Die habens echt noch drauf!
Equilibrium (5/10): Die Band macht ihren Job eigentlich gut, doch der goissende Sänger geht nach 20-30min spätestens auf den Sack.
3 Doors Down (7/10): War auch schon lange auf meiner "Must-See"-Liste
Parkway Drive (9/10): Gleich geil wie am Greenfield, dazu auch ein Chapeau, dass sie das Equipment von ADTR auslehnen konnten und damit auch spielten spontan, da Air France ihr Zeug verheizt hat irgendwo.
Down (6/10): War am Einzelkonzert irgendwie besser.
Converge (5/10): Am Greenfield verpasst und hier waren sie... Erwartungen waren höher.
Bullet For My Valentine (8/10): Die gefallen mir von Show zu Show besser!
NOFX (7/10): Man war das voll! Auch verpasst am Greenfield und jetzt nachgeholt.
Cult Of Luna (7/10): Geile Atmosphäre! Kannte ich vorher auch nicht und war positiv überrascht.
Danko Jones (7/10): Noch nie gesehen und ich fands cool.
Newsted (6/10): War jetzt nichts weltbewegendes, der Junge macht sein Ding aber gar nicht schlecht
Korpiklaani (8/10): Man war das ein Fest! Verpass ich am Graspop leider, da zeitgleich All That Remains spielt.
Gojira (9/10): Auch Pflichttermin am Gränichen. Heimspiel, geile Stimmung, die Jungs waren mega!
Volbeat (8/10): Krankheitsbedingt noch geschlafen und nur noch die letzten 6-7 Songs gesehen. Leider leider Evelyn mit dem Napalm Death Sänger verpasst :/
Ghost (8/10): Eine weitere Überraschung. Nicht gedacht, dass die so gut sind.

Nicht gezählt habe ich jetzt Bands (abgesehen von Europe) wo wir nur 1-2 Songs gesehen haben, da dies kaum für eine Bewertung reicht. Um 3 Uhr ging es dann bereits wieder nach Hause und um 21:30 war ich dann endlich zuhause.

Fazit allgemein:
- So viele Bands gesehen wie noch nie und trotzdem sooooo viele andere Bands verpasst gleichzeitig. Krankes Lineup
- Bühnenaufteilung super: Die 2 Hauptbühnen sind gleich nebeneinander, The Temple und The Altar sind zusammen in einem Zelt, jedoch je in eine andere Richtung ausgerichtet, The Valley war auch in einem halbgeschlossenen Zelt und etwas kleiner als die 2 vorher und The Warzone war etwa so wie die Clubstage am Greenfield. Gleichzeitig spielten immer Bands auf der Mainstage 1, The Altar und Warzone und dann auf der Mainstage 2, The Temple und The Valley.
- WC und Campingkontroversen wurden oben schon angetönt, war aber dann nur noch Gewohnungssache.
- Supermarkt war ziemlich in der Nähe, nur liefen wir einen enormen Umweg (halt Fehler beim ersten Besuch)
- Essen war ziemlich gut und preiswert (für Schweizer Verhältnisse). 5-7 Euro für die Meisten Speisen. Alle Foodstände waren zwischen den Hauptbühnen und der Warzone und es gab nebst vielen Bänken und Tischen auch einen "Hänger"-Wald wo man Lampen und Tischchen aufstellte und man auch am Boden sitzen konnte. Cool gelöst!
- Getränke waren auch für Schweizer Kostenverhältnisse fair. Gezahlt wurde mit Token (1 Token = 1 Euro). Man konnte die Token überall auf dem Gelände kaufen und musste nie lange dafür anstehen. Komischerweise gab es 2 Bechergrössen: 28 cl für 2,5 Token (Kronenburg) und 1,5 Liter! für 12 Token. Depot gab es keines, jedoch musste man für 1 Token (beide Grössen) die Becher kaufen. Anfangs ärgerlich, passte man sich auch hier an. Einerseits gab es somit kaum Ressourcenverschwendung und andererseits hat man ein tolles Andenken. Gab auch andere Biersorten wie Guinness, Carlsberg, Magners Cider etc.
- Autogramme von Krokus und Agnostic Front! Yeah!
- Wetter war fatal. Wahrscheinlich durch die Nähe zum Atlantik gab es alle 5min ein anderes Wetter. Zuerst konnte es sauheiss sein, dann bewölkt und noch ein wenig später Platzregen und dann wieder heiss. Folge davon: Sonnenbrand plus Erkältung.
- Reise war definitiv zu lange. Wenn der Bus schon um 3 Uhr nach der letzten Band abfahren muss und dann noch einige Schnapsdrosseln meinen noch weitersaufen zu müssen... Schlafmangel ahoi -.-
- Merchpreise auch fair (Festivalshirts 18 Euro) plus gab es einen riesigen "Xtrem Market" wo man fast von jeder Band was fand und man als Schweizer doch jeweils ein paar Franken bei uns mehr bezahlt hätte.
- Wasserstellen gab es auf dem Festivalgelände einige und sogar noch ziemlich gut gelegen.

Fotos hier: http://www.flickr.com/photos/58308734@N03/


26.06.2013, 20:31
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Beitrag Re: Hellfest 2013
Def Leppard nur 4/10 ??? Welches Konzert hast du dir denn da angeschaut. :eek:

Zum Glück war ich woanders, denn auf meinem Hellfest waren Def Leppard richtig GEIL!!! :D


Kein KISS
Kein ACCEPT ???????
Warst du wirklich da? ;-)

Gruß


02.07.2013, 08:27
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Beitrag Re: Hellfest 2013
Diego5 hat geschrieben:
Def Leppard nur 4/10 ??? Welches Konzert hast du dir denn da angeschaut. :eek:

Zum Glück war ich woanders, denn auf meinem Hellfest waren Def Leppard richtig GEIL!!! :D


Kein KISS
Kein ACCEPT ???????
Warst du wirklich da? ;-)

Gruß


Ihm ging es wohl eher um die Bands die hauptsächlich in den Zelten stattgefunden haben. Soll es ja auch geben.


02.07.2013, 09:29
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Beitrag Re: Hellfest 2013
Ja, diese Menschen gibt es wohl auch.
Ich bin da eher Oldschool, wenn die Hauptbühne den ganzen Tag gute Mucke spielt, brauche ich keine Zelte. Wie gesagt, ich war an drei Tagen 10 Minuten im Metalzelt. 4 Bands im Valley (Zelt). und 2 halbe Bands an der Warzone. Für mich ein Indiez für ein gutes Festival, ich nagel mich einfach 12 Stunden am Tag vor die Mainstage! Dann ist für mich alles gut. Ach Quatsch, von 11 - 2 sind ja 15 Stunden, auch gut.
:nice: :rock:


07.07.2013, 12:50
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Beitrag Re: Hellfest 2013
Diego5 hat geschrieben:
wenn die Hauptbühne den ganzen Tag gute Mucke spielt, brauche ich keine Zelte.


:super: dito


Hab Korpiklaani gesehen, weil es mein Kumpel unbedingt wollte und da es ganz witzig war, haben wir es ganz geguckt. Ansonsten war ich keine 20 Minuten an anderen Bühnen als den beiden Mainstages.


07.07.2013, 22:09
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Beitrag Re: Hellfest 2013
Also, wenn man alle guten Death-, Black-, und Thrash Metal-Bands auf die Hauptbühne packt, brauch ich auch keine Zelte. 8-)

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That the moments of truth have begun" Iron Maiden - When the Wild Wind Blows
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08.07.2013, 13:09
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