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 Rückblick auf GMM 2016 
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Beitrag Rückblick auf GMM 2016
Die Graspop-Veranstalter haben auf die widrigen Wetterbedingungen sofort reagiert und groben Hechsel-Rindenmulch auf die kritischen Flächen verteilt. Vor den Bühnen war ausreichend Kunstoff-Trittfläche. :super:
Das Marquee-Zelt war nochmals größer als Alles, was ich jemals gesehen habe.
Es gab am Freitag Unruhe bei der Rückfahrt mit den Shuttlebussen, aber das lag nach meinem Gefühl daran, dass Beförderungspausen eingelegt worden waren, oder die Busse nicht durchkamen. Bei dieser Größenordung von Menschenmengen, die alle auf einen Punkt ein Konzert verlassen, ist jede Kapazität mal am Ende.
Samstag/Sonntag wurden die Shuttle-Stationen 2,7km Fußmarsch entfernt verlegt, was für Früh-gänger zum Erfolg wurde. Der Shuttlebus zum Sunpark fuhr gefühlt alle 20 Minuten am Sa/So.

Schlecht war, dass die Video-Leiwände nicht synchron zum Musik waren,
wenn überflüssige Video-Effekte eingesetzt wurden. :nein:(bemerkt bei Volbeat & Black Sabbath). Hexenmeister Ozzy schillerte in bunten Farben, kann man sich sparen, wenn's dadurch schlechter wird.


21.06.2016, 15:10
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Da sich Licht und Schall unterschiedlich schnell bewegen, kommen sie unterschiedlich schnell beim Hörer an - je weiter man weg ist, umso größer wird der Unterschied.

Früher war es normal (ich war schon 1985 bei RAR), dass das für hinten Stehende völlig asynchron war.

Dann gab es irgendwann die Delay (Verzögerungs-Systeme) und z.B. auf Wacken ist das schon lange so abgestimmt, dass die hinteren Reihen das relativ synchron empfangen. Wer aber vorne steht und dennoch auf die LED-Wand schaut hat dann Pech gehabt.

Meiner Meinung nach war in Graspop bei den kleineren Acts, bei denen das Publikum nicht so weit enfernt war, das anders eingestellt, als bei den Mega-Acts.

Bei Volbeat war z.B. die Mitte (für mich als vorne Stehender) synchron und die Äußeren hinkten hinterher.

Bei Sabbath war leider auch die Bühnen-LED-Wand für die Distanz eingestellt, was mich vorne sehr nervte, gerade wenn die Drum-Schläge zu sehen waren.

Aber da wird man es leider nicht allen recht machen können. Manche Menschen merken es nicht mal, aber die klatschen auch außerhalb des Taktes und singen schief....


21.06.2016, 16:17
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Man hat auf den Matsch schon gut (viel besser als in Wacken) reagiert. Leider aber nicht gleichmäßig. Mancherorts war es schon zuviel des Guten (fast ein Berg) und gerade in Richtung Mainstage gab es selbst am Sonntag noch tiefe Seen, die Gummistiefel benötigten (die ich natürlich auch an hatte).

Beim Parken hatten wir wieder Glück. Zwar 1 km mehr, aber immer noch nur 2,1 km, die mit dem Fahrrad in 8 min. gemeistert waren. Außerdem standen wir ruhig auf der anderen Seite des Kanals, neben Bäumen.

Die Kontrollen waren zum Glück ein Witz. Nie musste ich warten, wurde ich angefasst oder musste gar Bier, Videocamera oder Stuhl abgeben. Nur brachte die Programm-Verschiebung am Sonntag mich durcheinander und Fußball neben dem Eingang war total daneben.

Zu den Preisen sage ich nichts mehr, ich lasse keinen Euro im Token-Automat.

Sabbath, Volbeat, Maiden und vor allem Twisted Sister waren großartige Headliner. Selbst von den vielen blöden Holländern, die nonstop labern mussten, ließ ich mir meine Stimmung nur bedingt vermiesen.

Dass erwachsene Männer die Waschbecken zum Pissen benutzen, obwohl direkt daneben 150 Stellplätze waren, hätte man mit ein paar Schildern evtl. unterbinden können, genau wie manches anstellen.

Schade auch, dass das Personal nach wie vor NICHTS WEIss, nicht mal die Uhrzeit oder den Weg.

Aber es war ein mega-Event. Ich werde aber 2017 mit dem Ticket-Kauf warten, um nicht noch einmal eine so starke Überschneidung mit Wacken zu haben. Bzgl. Foreigner, Maiden und TS freue ich mich aber sogar darauf.


21.06.2016, 16:27
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Dann versuche ich auch mal meine Meinung zu meinem ersten Graspop abzugeben :super:

Anreise verlief relativ unproblematisch, war jedoch ein wenig verwirrend in der langen Autoschlange zu stehen und zu warten dass es weitergeht, bis einem mal gesagt wurde dass dies der Parkplatz aufgrund der Wetterlage sei.
Dem Wetter selbst wurde so gut es geht entgegengewirkt mit jede Menge Mulch und ich glaube dass einige Wege auch mit schwerem Gerät verdichtet wurden. Natürlich hat das den Spaß getrübt plus der Tatsache dass meine Tasche beim Starkregen am Donnerstag einen kleinen Spalt weit offen war und ich somit 4 Tage lang nasse Klamotten hatte aber dafür kann der Veranstalter ja nichts :doof: :doof:

Die Kontrollen waren wirklich lasch, ich hab ohne Probleme eine 1L Flasche Wasser unter der Jacke mit aufs Festivalgelände gekriegt und war somit nicht auf die EXTREM unverschämt teuren Preise angewiesen. 2 Token für eine kleine Pommes, die zudem noch nichtmal gesalzen sind gehen gar nicht. Noch schlimmer finde ich die Abzocke beim Kauf der Tokens. Mindestens 3,5 muss man kaufen damit man auch noch ein zweites mal kauft weil was kann man schon mit 0,5 Token anfangen?

Top fande ich dass die Bühnen mit Plastikplatten ausgelegt waren, so konnte man sich notfalls sogar mal hinsetzen wenn man auf die gewünschte Band noch zu warten hatte. Was mir auch gefallen hat war der Metal-Market wo man allerlei Zeug kaufen konnte. Toll war auch der Proximusstand wo man sich kostenlos fotografieren lassen konnte und aus dem Bild einen Patch erstellen konnte. Eine Mütze haben wir auch gekriegt obwohl wir keine belgische Telefonnummer haben

Bandtechnisch braucht man denke ich nicht viel zu sagen, das Lineup war der Hammer. Meine Highlight war vor allem Dirkschneider im Marquee, der erst Sonntag von Twisted Sister überboten wurde. :rock:

Generell kommt aber das Gefühl auf dass der Veranstalter sich viel Mühe gibt und alles in allem ist das Festival trotz hoher Preise und vor allem endlos langen Fußmärschen geil gewesen. Nächstes Jahr bestimmt wieder!


21.06.2016, 18:52
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Dann halte ich meine Wurst auch mal rein.

Ein ganz gemütliches und freundliches Festival.

Zu dem Kampf gegen den Matsch , da hat der Veranstlter das beste versucht und bis auf einige tiefe Löcher auch gut gearbeitet.

Die Kontrollen am Eingang waren recht lasch, sodass wir unsere Sackkarre die komplett mit Schrumpffolie verdeckt war, ohne Check durchbekommen haben.Selbst die größten Bollerwagen sind durch gekommen.
Aber was sollten sie auch machen am Donnerstag im strömende Regen.

Die Preise auf dem Gelände waren ja schon vorher bekannt.
Aber was die Leute da zum Teil an Token gelassen haben, als wäre es das letzte Festival für die nächsten zehn Jahre.

Was die langen Wege betrifft, werden im nächsten Jahr versuchen in die Metal Town zu kommen. Dann mit dem Fahrrad Richtung Gelände .
Nach knapp 25 Jahre Festivals war das sehr kräfteraubend. Die Energie bekommt man nicht wieder rein. Da habe ich mich gefühlt wie Ozzy ausgesehen hat.

Zum dem LineUp braucht man eigentlich nichts sagen, außer das Beste was ich je gesehen habe.

Auch die Rückreise war entspannend, wir waren so vom Parkplatz und schnell durch Retie auf der AB

Gruß HG


21.06.2016, 19:33
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
die 155.000 Besucher gelten aber für alle 3 Tagen zusammen, oder? Ist schon ne komische Rechnung. Viel interessanter wäre doch zu wissen, wie viele Tickets verkauft wurden...

Ich war zum 6. Mal uffm Graspop, nach 2000, 2002, 2008, 2011 und 2012. Man muss alle Kritikpunkte und Vergleiche zu anderen Festivals natürlich immer in Hinblick auf die Größe sehen. Und das ist das Graspop nach wie vor relativ vorbildlich und entspannt. Die hohen Preise und langen Wege weiß man ja vorher. Da braucht man sich nachher nicht drüber beschweren. Lange Wartenzeiten hatten wir nie, weder bei An- und Abreise, noch beim Einlass, Kacken oder Duschen. Wacken ist hier das genaue Gegenteil.


21.06.2016, 19:57
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Cliff_Burton hat geschrieben:
die 155.000 Besucher gelten aber für alle 3 Tagen zusammen, oder? Ist schon ne komische Rechnung. Viel interessanter wäre doch zu wissen, wie viele Tickets verkauft wurden...


Soweit ich weiß ja. Laut Dee Snider waren aber alleine bei Maiden (oder am Sonntag generell, ka) 110.000 Leute.


21.06.2016, 20:07
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Schön dass, Ihr alle nur Gute Erfahrungen gemacht habt. :nice:

Bei den Kontrollen wird sehr auf die Erscheinung geschaut:
Vielleicht sogar auf Hose und Schuhe: Wenn die am Samstag
sauber sind, und kein Metal T-Shirt an, ist Alarm :D .

Dirkschneider war Heavy-Metal wie er im Lehrbuch stehen würde, wirklich genial.
Besonders gefallen hat mir Dave Mustain (ich wußte, dass er stark im Gesicht gealtert ist) aber, wenn er eines kann: Seinen Musikstil spielen.
Trivium war super und kam auch gut beim Publikum an.
Ihr findet den Set bei YT.
Enttäuscht waren die Fans vielleicht von Paradise Lost,
denn das am Ende erwartete AS I DIE blieb die Band schuldig.
Vermute Nick Holmes hatte keinen Bock mehr drauf. Trotzdem
war der Auftritt überragend.
:bier:

Die Videoleinwand war ja bei Iron Maiden synchron, und ich habe
kurz vor dem Plastikboden aufgehalten, genau wie bei Volbeat.
Denke es lag an den zusätzlichen Bildeffekten die verzögert haben,
weil mehr gerechnet werden musste. Bei Volbeat habe ich extra nur auf die Mitte geschaut. Außen war ja Ado Gardine mit der Goldkante.


21.06.2016, 22:07
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Das meiste wurde ja schon gesagt.

Bei den Token Preisen muss man differenzieren zwischen Essen und Trinken. Die Getränkepreise finde ich normal - 2,50 für 0,25 Bier ist wie ich auch schon häufig auf deutschen Festivals bezahlt habe. Na gut, bei nachgekauften Tolen dann 2,75 fürs Bier. Essen steht dazu in keiner Relation.

Ich habe zum ersten Mal in den Sunparks genächtigt. Total nervig war, dass man 30 € dafür zahlen musste, wenn man nicht über die Graspop Seite gebucht hatte. Ich hatte auf der Festivalseite überall nur free shuttle gelesen. Dazu kam noch, dass es keinen festen Busfahrplan gab und die Busse extrem überladen wurden.
Besonders negativ war, dass man sich keine Gedanken über die Abreise gemacht hatte. Freitags gab es keine Absperrgitter und die Busse hatten auch keine Bezeichnung, wo es hingeht. Da es 4 Destinationen gab war das natürlich schwer zu finden. Ab Samstag musste man dann 2,6 km laufen bis in die Innenstadt Dessel. Und das noch für 30 € ( = ca 4 Euro pro Fahrt bei 8 Fahrten)

An sonsten war alles super und der Umgang mit dem Wetter top. Ich habe gestgestellt das die Monitore bessere Auflösung hatten und das MArquee größer war. Total super!


22.06.2016, 09:02
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
BloodRedSkies hat geschrieben:
Cliff_Burton hat geschrieben:
die 155.000 Besucher gelten aber für alle 3 Tagen zusammen, oder? Ist schon ne komische Rechnung. Viel interessanter wäre doch zu wissen, wie viele Tickets verkauft wurden...


Soweit ich weiß ja. Laut Dee Snider waren aber alleine bei Maiden (oder am Sonntag generell, ka) 110.000 Leute.



Obwohl das Festival größer war als zuvor, denke ich nicht, dass 155.000 Tickets verkauft wurden. Damit wäre das Graspop ja deutlich größer als Wacken und auch RaR. Man kann solche Menschenmassen natürlich schwer einschätzen, aber ich würde mal sagen, dass am Freitag +/- 40.000 Leute, am Samstag +/- 50.000 Leute und am Sonntag +/- 60.000 Leute dort waren, und man somit auf eine Gesamtbesucherzahl von +/- 150.000 Leute kommt.


22.06.2016, 11:08
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
xenon hat geschrieben:
Schön dass, Ihr alle nur Gute Erfahrungen gemacht habt. :nice:


Dirkschneider war Heavy-Metal wie er im Lehrbuch stehen würde, wirklich genial.
Besonders gefallen hat mir Dave Mustain (ich wußte, dass er stark im Gesicht gealtert ist) aber, wenn er eines kann: Seinen Musikstil spielen.
Trivium war super und kam auch gut beim Publikum an.
Ihr findet den Set bei YT.
Enttäuscht waren die Fans vielleicht von Paradise Lost,
denn das am Ende erwartete AS I DIE blieb die Band schuldig.
Vermute Nick Holmes hatte keinen Bock mehr drauf. Trotzdem
war der Auftritt überragend.
:bier:


Dirkschneider haben wir leider die Hälfte verpasst, weil wir vorher Fupppes geschaut haben und dann ewig auf den Shuttlebus warten mussten.

Megadeth fand ich grottig, ich kann dieses Genuuschel hinter dem roten Vorhang einfach nicht mehr hören.

Trivium fand ich auch nicht so rall, hätte mir da mehr vom neuen Album gewünscht.

Paradise Lost fand ich auch klasse. Und ich weiss nicht wo du da warst, vlt pinkeln. Aber sie haben As I die gespielt, wenn auch recht früh im Set.


22.06.2016, 12:37
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Der_Tobi hat geschrieben:
Das meiste wurde ja schon gesagt.
Ich habe gestgestellt das die Monitore bessere Auflösung hatten und das MArquee größer war. Total super!


Das mit der Auflösung von den Monitoren ist mir auch aufgefallen, selbst aus der ersten Reihe sah das noch gestochen Scharf aus, vor allem im Vergleich zu anderen Konzerten auf denen ich war. Vielleicht war es ja ne 4k auflösung oä.

Weiß jemand warum die LCD-Wände am, ich glaube Samstag, um 90° gedreht wurden? Also waagerecht statt vorher senkrecht? Weil dem Hintergrundbild nach zu urteilen sollten sie ja anscheinend senkrecht bleiben


22.06.2016, 14:03
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Leute wie Dee Snider haben ganz sicher überhaupt keine Ahnung, bzw. interessieren sich nicht für die Details. Mit Ach und Krach merken sie sich den jeweiligen Auftrittsort (nicht immer) und aussprechen können sie ihn auch meist nicht. Wichtig sind immer nur Superlative....

Alleine schon wie innerhalb einer Stunde es von 110 auf 155 tausend gesteigert wurde, was sich eben nicht auf den Tag, sondern unsinnigerweise auf 3 bezieht (egal wie aufgeteilt), sollte jedem klar machen, dass das "hingesagt" ist.

Letztes Jahr war KISS "Sold Out" (dieses Jahr nicht) und Paul warb, für diesen Abend, ich meine, erst mit 50 und dann 65.000 tausend.

Nach dieser Berechnung wären in Wacken dann 255 tausend Leute oder gar noch ein Viertel mehr, wenn man diese 3 Tages-Karten (und den Mittwoch) einzeln zählt. 100.000 auf diesem Gelände hätte sich völlig anders angefühlt - auch auf dem Boden, den Parkplätzen, Wartezeiten...

Der neue Marquee ist aber auf alle Fälle riesig und viel größer als das Wacken-Zelt. 10.000 sollten da locker rein gehen. Nur schade, dass es dort dann heißer wird, weil oben und drum herum fast alles dicht.

Hier werden es eben so ca. 25.000 x 3 + X Tageskarten gewesen sein. Und wenn das zu wenig waren, dann kostet´s nächstes Jahr 210 und die Token 3,00.


22.06.2016, 16:34
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Ist ja im Grunde genommen auch völlig egal wie viele Leute jetzt da waren. Hatte das mit Dee Snider nur so in den Raum geworfen, hätte ja auch was dran sein können ^^ Aber gerade wenn man im vorderen Viertel vor der Bühne steht machts nun keinen Unterschied ob hinter einem noch 50.000 oder 100.000 Leute stehen.

Fakt ist doch es waren viele Leute und es war ne fette Party mit viel Spaß, das zählt denke ich mehr :bier2:


22.06.2016, 17:21
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
War wieder ein sehr schönes GMM dieses Jahr.

Unterkunft im Sunparks war TOP, Häuser gut (nicht luxeriös) ausgestattet, angenehme Lage, nette Orga vor Ort, Schwimmbar klasse, Grillmiete (nicht Pfand!) von 15,00 € allerdings ne Frechheit. Hoffentlich bleibt das Angebot so auch für 2017 bestehen, ich befürchte allerdings einen massiven Preisanstieg. Mal abwarten.

Shuttle Service war an sich auch gut, wenn nur die Verlegung der Abfahrtstelle nach 23 Uhr ab Samstag nicht gewesen wäre. Geschuldet war das übrigens der Dummheit der Shuttle Nutzer, die einfach nicht fähig waren, in die richtigen Busse einzusteigen. Dabei war sowohl lesen als auch fragen durchaus möglich, aber vmtl zu kompliziert.

Deshalb kamen dann am Sunparks Freitag Nacht wohl mehrfach Busse an, die in erheblicher Anzahl mit Fahrgästen gefüllt waren, die nach Mol oder ins Zentrum von Dessel wollten und daher Rundreisen veranstaltet haben (vom Gelände zum Sunpark, zum Gelände zurück und dann mit dem richtigen (oder wieder falschen...) Bus weiter). Selbst erlebt habe ich ein Pärchen, das nicht wusste, ob es in den richtigen Bus einstieg um zur Kirche zu kommen. Hab beiden gesagt: "Der hier fährt zum Sunpark, das ist der falsche Bus, Eurer steht weiter hinten." Sie darauf zu ihm "Wir sind hier falsch". Er, ganz Fachmann vor dem Herrn: "Ne, der ist richtig, wir müssen nur kanpp 6 km zur Kirche im Dorf". Darauf ich: "Stimmt, aber der hier fährt kanpp 15 km zum Sunpark, und nicht durchs Dorf." Er: "Passt schon". Sie fragt daraufhin den Busfahrer: "Dessel Church?" Dieser antwortet: "Sunpark". Daraufhin denkt der Pfadfinder deluxe kurz nach, ich denk mir, er rafft es jetzt. Ich also nochmal zum Busfahrer "Sunpark only?", der wiederum "Yes, only Sunpark." Daraufhin der Spezi zu seinem Anhängsel: "Komm, einsteigen, das passt schon!" Am Kreisverkehr bog der Bus dann Richtung Sunpark ab, der nachfolgende Bus fuhr geraudeaus Richtung Kirche im Dorfzentrum weiter. Nach etwa 15 Minuten merkte dann auch der Stratege vor dem Herrn, dass sie falsch waren und fluchte den Rest der Fahrt auf die Scheiß-Orga und blöden Busfahrer.

Und wegen solcher Intelligenzbestien wurde der Abfahrtsort dann tatsächlich ins Zentrum von Dessel verlegt, weil da die Busse so weit auseinanderstanden, dass auch der letzte Depp mitbekommen konnte, in welchen Bus sein hohler Kopf samt Hintern gehört. Leider wurde das im Vorfeld nicht kommuniziert, auch am ursprünglichen Abfahrtspunkt fand sich kein Hinweis auf die Entfernung, es wurde nur gesagt "Da lang".

Die halbstündigen strammen Fußmärsche von ca. 2,5 km Länge am Samstag und Sonntag hätte ich mir jedenfalls gerne gespart, insbesondere der Regenguss am Samstag hat mir schon erheblich die Laune vermiest, war ich doch schon früher als geplant (noch während Nightwish) vom Gelände gegangen und hab daher von Volbeat nix mitgekriegt. Hätte ich im Vorfeld gewusst, dass ich eh ne halbe Stunde durch den Regen latschen darf, wäre ich wohl noch auf dem Gelände geblieben.

Essen und Trinken auf dem Gelände wie gehabt, sprich: überteuert und festivaltypisch nur genießbar, weil es eben ein Festival ist. Der Foodmarket am Eingang war etwas besser, aber zum GMM gehört eben einfach Chappie mit Pommes und Majo (= Friet Stoovlees met Saus) und der andere kulinarische Rotz dazu.

Musik gab es auch, und reichlich (Standort meistens links der Mainstages am vordersten Bierstand):

Donnerstag

Killer (sehr schön oldschooliger NWOBHM, perfekter Einstieg, guter Sound) und Dirkschneider (nach dem Fußballspiel (welches man natürlich im Zelt vor dem Festivaleingang beim lokalen Sportverein guckt, damit man schnellstmöglich wieder aufs Gelände zurückkommt) hat der alte Mann groß abgeliefert. Klasse Setlist, gute Show, hat amtlich gerockt).

Freitag

Sixx A.M. (funktionieren als Anheizer am frühen Nachmittag recht gut, auch wenn ich mit dem Material nur schwer warm werde, aber Rocksäue sind Michael und Sixx schon), Virgin Steele (unfassbar mieser Sound, konnte man nicht ertragen, nach drei Songs traurig von dannen gezogen), Bad Religion (nicht meins aber da VS so scheiße waren und man sonst nix zu tun hatte...), Heaven Shall Burn (nur beim Rumlaufen nebenher gehört, gibt mir gar nix), Foreigner (ganz, ganz groß, leider zu kurz, hätten auf einen späteren Slot gehört), Disturbed (klasse, Gänsehaut bei Sound of Silence, geile Show), Megadeth (man kennt sich, man mag sich, aber man liebt sich irgendwie nicht mehr so richtig, früher war alles usw usf, aber auch hier klasse Sound), Amon Amarth (gefallen mir von mal zu Mal besser, die neue Scheibe rockt, die Show war gut, auch wenn die Boote irgendwie an selige Dio-Zeiten erinnern...), Black Sabbath (vom Biergarten aus genossen, waren aber in der Vergangenheit schon erheblich besser unterwegs, bspw. 2014 in Essen), King Diamond (zu spät am Abend, daher zu sehr im Ar*** und zu früh gegangen).

Samstag

Pennywise (auch nicht meins, aber zum Warmlaufen ok), Skillet (mein persönliches Highlight des Wochenendes, kannte die Combo vorher überhaupt nicht und haben mich echt positiv überrascht und beeindruckt), Jean Beauvoir (machte richtig Spaß, der Mann, hatte leider extrem verhaltenen Zuschauerzuspruch), Testament (leider nur die letzten 1 1/2 Songs gehört, aber es muss wohl einer der wenigen Gigs mit richtig gutem Sound gewesen sein), Dropkick Murphys (einfach geil), Bullet For My Valentine (waren mir zu zahm, die hab ich schon besser und vor allem aggressiver erlebt), Ghost (großartig, geile Songs, geile Show), Slayer (godlike, nuff said), Nightwish (nass und müde im Biergarten, kurz raus in den Regen und etwas mehr nach vorne, "Nemo" gehört, ja, sie kann auch das ältere Zeug gut singen und dann aber ab nach Hause, deshalb weder Abbath noch Volbeat gehört. Und wenn ich geahnt hätte, was mit den Shuttles los war, wäre ich schon vor 23:00 Uhr abgehauen).

Sonntag

Overkill leider verpasst und erst zu Saxon angekommen (gute, routinierte Show, man kennt sich halt), Tremonti (neee, das brauch ich echt nicht), Powerwolf (Hu, ha, tralala, vielleicht wär ich doch besser zu Oomph gegangen...), Anthrax (vom Biergarten aus angehört), Trivium (vom Riesenrad aus angehört und -gesehen, klasse), Iron Maiden (großartig wie immer, ich liebe die Band einfach, auch nach 28 Jahren noch) und zum krönenden Abschluss Twisted fucking Sister (sehr schön, die noch einmal zu erleben, und diesmal sogar trocken!)

Nach dem GMM ist vor dem GMM, C U in 2017!

_________________
"Ich bin ein Sexmachine, heiß und geil, und Heavy Metal, Sex, Fuck and Drinking and Rocken ist mein Leben, geil und heiß und das ist NICE. All the Heavy Metal in the world other than Manowar DAS IST SCHEISS!"
(MANOWAR's Joey DeMaio, 16.01.2010)


22.06.2016, 18:07
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Lutz_71 hat geschrieben:
Sixx A.M. (funktionieren als Anheizer am frühen Nachmittag recht gut, auch wenn ich mit dem Material nur schwer warm werde, aber Rocksäue sind Corabi und Sixx schon)


Welcher Corabi?!? ;-) Die Sidekicks vom Sixx sind DJ Ashba und James Michael... aber egal

Nächstes Jahr werden dann wohl Guns'n'Roses und Aerosmith 2 Headliner sein, darf angenommen werden... plus irgendein moderner Kram. Werde dann wohl dem Graspop fern bleiben. Metallica wären zwar mal schön, aber waren ja noch nie da und werden daher wohl auch nicht mehr kommen


22.06.2016, 19:09
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Lutz_71 hat geschrieben:
War wieder ein sehr schönes GMM dieses Jahr.

Shuttle Service war an sich auch gut, wenn nur die Verlegung der Abfahrtstelle nach 23 Uhr ab Samstag nicht gewesen wäre. Geschuldet war das übrigens der Dummheit der Shuttle Nutzer, die einfach nicht fähig waren, in die richtigen Busse einzusteigen. Dabei war sowohl lesen als auch fragen durchaus möglich, aber vmtl zu kompliziert.



Also ich stand ca 45 min in dem Kreisel Freitag Nacht. Klar gab es es genug Deppen, die einfach irgendwo eingestiegen sind. Allerdings gab es keine Orga in dem Kreisel. Alles hat gedrängelt und auf den Bussen stand nix, nur "Graspop". Als der Bus stand sagte dann einer der Angestellten wohin er fuhr. Dann wurde aber meistens nur die Fahrertür aufgemacht und alle pressten wie die Irren von allen Seiten rein. Mir macht das nicht so viel, aber wenn man nicht die Statur hat kann man schon mal Platzangst kriegen. Ich fand es schade dass man da nicht Gitter aufstellen konnte oder so. Die einzige Chance irgendwie da weg zu kommen war mitzuquetschen. Mehr Infos was wohin fährt hätten geholfen...

..und ja, die Verwirrten, die dachten jeder Bus fährt überall hin haben es nicht besser gemacht.


22.06.2016, 19:30
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Lutz_71 hat geschrieben:

Unterkunft im Sunparks war TOP, Häuser gut (nicht luxeriös) ausgestattet, angenehme Lage, nette Orga vor Ort, Schwimmbar klasse, Grillmiete (nicht Pfand!) von 15,00 € allerdings ne Frechheit. Hoffentlich bleibt das Angebot so auch für 2017 bestehen, ich befürchte allerdings einen massiven Preisanstieg. Mal abwarten.


Nein, die 15€ waren Pfand und keine Miete. Wir haben die 15€ bei Rückgabe zurückbekommen.


22.06.2016, 20:54
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Wohnort: Beckum
Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Zitat:
Paradise Lost fand ich auch klasse. Und ich weiss nicht wo du da warst, vlt pinkeln. Aber sie haben As I die gespielt, wenn auch recht früh im Set.

Ahhh! :dumm: alles klar, ich habe erst noch an Main-2 Killswitch Engage gehört!

In unserem Freitag-Nacht Bus saßen etwa 15 Leute die einfach
bis zum Sunpark mitfahren mußten. :teuflisch: Bus war Hölle voll!

:lieb: Habe schon einem Bekannten der beim 'Rock am Ring' war
die Fotos und Videos gezeigt: Er war ganz fertig, wie gut
gegen den Matschboden gesorgt war :super: und wie genial man bis nach weit vorne konnte. :klatschen:


22.06.2016, 21:24
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Cliff_Burton hat geschrieben:
Metallica wären zwar mal schön, aber waren ja noch nie da und werden daher wohl auch nicht mehr kommen


Was steckt denn da für eine prinzipielle Logik hinter?
Nur weil eine Band noch nie da war, kann sie doch trotzdem irgendwann auf dem LineUp stehen.

Guck mal, wie lange z.B. Kiss noch nie in Belgien (im ganzen Land wohlgemerkt) aufgetreten waren. 2008 dann plötzlich Graspop und danach noch zweimal da gewesen.


22.06.2016, 23:26
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Beiträge: 6
Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Zu den Tokens und Preisen:
Preis hin oder her, man ist ja nicht gezwungen das Essen zu kaufen... und man geht nicht auf ein Festival um Geld zu sparen, da empfielt sich All-Stupidity-Inclusive in Ägypten oder der Türkei.
Mich hat eher die Qualität des Essens als der Preis gestört. Es war bestialisch ekelig -> Lasche Pommes, schlechte Billignudelsauce, versalzte Pizza, der Kaffee war ungenießbar, die Burger (mit Zwiebeln) waren so ekelig, dass ich ihn direkt verschenkte (das Opfer tat mir im Nachhinein sehr leid)...

Was Matsch und sonstiges betrifft, war alles, wie ja schon mehrfach beschrieben sehr gut geregelt. Hut ab vor diesen Pumpsystemen und den Gräben usw.
Mit Sackkarren und Bollerwagen waren die langen Wege völlig egal, wenn man allerdings nicht vorausplant oder nur ein winziges Auto hat oder oder oder, dann wäre das sicherlich nervig und anstrengend gewesen. Aber da wird es wohl keine bessere Lösung seitens des Veranstalters zu geben (Platzbedingt), also müssen mehr Sackkarren her^^.

Anti-Flag hat mich überrascht. Der Drummer der am Ende unten im Pit sein Schlagzeug aufgebaut hat und in der Menge gespielt hat war schon cool, auch wenn ich die Musik hier zum ersten Mal gehört habe, war es ganz nett.
Zu dem Rest und der Musik ist ja genug gesagt, lediglich Disturbed hätte man den Sound abstellen müssen. Was die mit "Sounds of Silence" veranstaltet haben ist einfach nur schändlich und unverzeihlich schlecht, ging zum Glück vielen um mich herum auch so und wir sind allesamt geflüchtet.


23.06.2016, 10:35
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Nun, die berechtige Kritik an den BEKANNTEN Preisen würde evtl. nicht immer wieder so aufkommen, wenn man dafür eine ordentliche, geschmackvolle Portion bekommen würde.

Das ist der Knackpunkt, den man aber natürlich umgehen kann, wenn man, wie auch ich, vorher sich anschaut, was die Leute da so bekommen (und teilweise wegwerfen) und sich seine Sachen eben mitbringt oder wenigstens draußen mal schaut.

Aber in diesen Dingen sind wir Deutsche sowieso verwöhnt. In Dessel kostet eine einfache Pizza Magherita 10,00 - bei uns höchstens die Hälfte...

Warum Viele gleichzeitig im Minutentakt, selbst während hochklassiger Auftritte, zu den Bierständen stürmen müssen und damit alle Anderen stören, anstelle einfach mal 45 -90 Minuten das Dargebotene zu genießen, wird sich mir aber genauso wenig erschließen, wie das Bier werfen. Wenn´s nicht schmeckt, einfach nicht kaufen.

Man muss durchaus nicht arm werden bei einem Festival, bzw. kann sich, mit überlegtem Vorgehen, auch Mehrere in der Saison erlauben. Im Wacken-Forum hat jetzt einer gefragt, ob 400 Euro ausreichen würden, zumal er davon gelesen hätte, die Meisten würden 900 Euro ausgeben...

Bei mir ist es immer nur Ticket, Sprit und das Mitgebrachte - evtl. Merchandise, wobei ich mir weder jedes Jahr das Gleiche Fest-Shirt hole, noch einsehe, 25 oder gar 35 Euro für einen Lappen von Sabbath auszugeben.


23.06.2016, 11:40
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Ich denke, zwischen "Alles egal Partywochenende" und "Ich gebe gar nichts" aus ist alles möglich und vor allem erlaubt.

Der Sinn dieser Diskussionen hat mich noch immer verwundert, ist doch jeder seines Glückes Sxhmied. Wer halt 12€ für einen Döner zahlen will, soll es tun, wer nicht, eben nicht. Ich finde die Forderung nach günstigeren Preisen irgendwie abstrus. Unterm Strich müssen die Zahlen stimmen. Klar können die alles einen Token billiger machen oder zwei. Dann kostet halt das Ticket 250€ und dann zahlen es alle, auch diejenigen, die vom mitgebrachten leben. Ist das dann besser?

Ich möchte Niemanden für die Preise in Schutz nehmen, allerdings ist mir kein Festival in Deutschland bekannt, wo man für 2,75 ein Bier kaufen kann. Klar, es ist nur 0,25l, aber es kostet eben auch nicht gleich 5 oder 6€, was es durchaus gibt hierzulande. Aus dieser Warte heraus kann man es auch betrachten. Mir sind diese Halbliterbecher nämlich immer ein Graus, weil mindestens das letzte Drittel abgestanden und Schal schmeckt und daher bin ich richtig Fan dieser kleinen Dinger geworden.

Das Graspop arbeitet ziemlich strickt nach dem Verursacherprinzip. Wer Essen oder Getränke kauft, muß es zahlen, wer dies nicht tut eben nicht. Ähnlich ist es mit den Mietzelten, den Festihuits oder den Metal Town Pitches. Die Summen wirken erstmal krass, aber letztlich bezahlen nicht alle für wenige die Hütten, sondern es zahlen halt die, die sie auch nutzen.

Solange die Diskussion also in die Richtung läuft, das es einfach billiger werden soll, aber nichts anderes teurer und auch der Festivalstandard gleich, ist es eine leidige.


23.06.2016, 18:53
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Das läuft bei uns eigentlich immer ähnlich ab. Je grösser unsere Gruppe ist umso mehr steigt der Partyfaktor und somit auch der Bierumsatz. Wenn man alleine oder in ganz kleiner Gruppe unterwegs ist werden halt mehr und intensiver die Bands geschaut und nur seltener mal ein Bier geholt.
Warum gibt es eigentlich auffem Graspop keine Bierboys die mit den Fässern auffem Rücken rumlaufen, so daß man nicht so oft zum Bierstand latschen muss, gerade bei den kleinen Biereinheiten?


23.06.2016, 19:55
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Spargo hat geschrieben:
Warum gibt es eigentlich auffem Graspop keine Bierboys die mit den Fässern auffem Rücken rumlaufen, so daß man nicht so oft zum Bierstand latschen muss, gerade bei den kleinen Biereinheiten?


Weil man sich davon keinen Mehrumsatz verspricht. Es gibt genügend Getränkestände und es hat kurze Wege.


23.06.2016, 22:51
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