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 Rückblick auf GMM 2016 
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Registriert: 01.03.2015, 14:43
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Also mich stören die laufenden Bierfässer genauso, wie die ständigen Selbstholer - wenn sie im 2 Minuten Takt vor/hinter einem herumhampeln.

Ob alleine oder mit Mehreren (ich war schon mal in einem 30 er Camp) spielt bzgl. der Anwesenheit Camp oder Infield bei uns weniger eine Rolle - vielmehr die Bands und der Zeitplan. Z.B. ist auch immer der dritte Tag, an dem wir eher "Off" machen. Das passte zum Samstag Nachmittags-Programm dann hervorragend.

Und sicher gibt es genug Festivals, die ein Bier (vor allem im Verhältnis zum Inhalt - Volumen/Geschmack) günstiger anbieten. Selbst Wacken geht dieses Jahr wieder auf 3,00 Euro bei 0,4l! Und da ich zum rocken und nicht zum In-Kneipe-Zapf-Pils-trinken auf ein Festival gehe, sind mir größere Behältnisse, die länger halten (auch wenn´s schaler wird - Manche schenken das auch frisch so aus...) lieber. Ich habe aber eher meinen eiskalten, gespritzten Äppler am Gürtel und zische das Bier außerhalb...

Logo ist jeder seines Glückes Schmied (meine eigenen Versuche dazu laufen recht gut). Aber es gibt eben viele Mitmenschen, die sich weder vorher richtig informieren können (z.B. hier), noch gut lesen oder gar das Gelesene richtig verstehen. Die merken dann auch nicht, dass sie Alternativen hätten. In FB wird nun von nicht Wenigen steif und fest behauptet, man hätte keinerlei Verpflegung mit hinein nehmen können und musste das teure Wasser kaufen - same untrue story as wacken - every year. Diese Mitmenschen jammern dann, weil sie angeblich soviel ausgeben mussten....

Egal, ich hoffe drauf, dass nächstes Jahr ein gutes "einzigartiges" Billing kommt, das Wetter evtl. wieder ein wenig besser mitspielt und mich kein Vollhorst beim Fußball schauen nonstop anhustet, so dass ich dies jetzt hier auch gerade tue.


24.06.2016, 07:48
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Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Ich meinte ganz gewusst nicht im Verhältnis auf die Menge, sondern den absoluten Preis und habe es ja auch erklärt. Der gemeine deutsche ;-) muß ja immer erstmal alles auf den Liter hochrechnen und ins Verhältnis setzen, aber wer gerne mal zwischendurch ein kühles Bier möchte, bekommt das für diesen Preis nirgends, wobei ich damit ausdrücklich nicht den Literpreis oder irgendwas ins Verhältnis gerechnetes meine.

Mich nerven nicht unbedingt die Leute, die mal mit so nem Tablett zu ihrem Platz zurückgehen als viel mehr diese Verrückten, die einfach mitten in nem relativ gut besuchten Gig den direkten Weg von hinten nach vorne wählen und zwar durch geschlossene Reihen und ohne Lücken zu suchen. Einfach drauf los, die Menschen werden schon Platz machen, nachdem ich ihnen mal volle Pulle in den Rücken gekracht bin. Und meistens sprechen sie deutsch dabei.

Aber das ist kein Graspop-spezifisches Problem.

Generell finde ich aber, das es langsam aber sicher zu voll wird. Laut offiziellen Angaben sind wir jetzt bei 53000 Besuchern gewesen am Sonntag, wobei unklar ist, ob das die reinen Ticketkäufer waren oder die Menge der Menschen insgesamt, denn gefühlt hat ja jeder Zehnte dort dieses Riesenlogo von Proximus auf dem Rücken und damit ein Crew Shirt an. Es ist erst wenige Jahre her, da waren wir insgesamt bei 120000, also ca. 40000 pro Tag. Ich finde, das merkt man ganz gut und ich hoffe, es werden nicht noch mehr Menschen, denn bei den späteren Bands kommt man wirklich auch an den Seiten kaum noch durch und da sieht man den Unterschied zu früher schon gewaltig.


24.06.2016, 08:50
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Registriert: 01.03.2015, 14:43
Beiträge: 111
Beitrag Re: Rückblick auf GMM 2016
Ich habe grundsätzlich noch kein Problem mit der Menschenmasse, weil es sich ja meist gut verteilt. Diesmal lief aber während der Headliner kaum bis gar kein Parallelprogramm und das merkte man dann schon ein wenig.

Aber mit der Masse ändert sich die Klasse. Da tauchen dann schon öfters diese fetten (sorry) oder muskelbepackten oder sonst einfach eher dämlichrücksichtlosen Ego-Deppen auf, die alleine oder in Schlangen wirklich von hinten nach vorne in Sekunden durchbrechen. Gibt´s auch mal andernorts, erlebe ich aber seltener, wie auch das Bierwerfen.

Wie sich das aber entwickelt mit dem noch mehr bei den noch größeren Veranstaltungen, während gleichzeitig andere, bisher eigentlich etablierte, kleinere Veranstaltungen, unter rückläufigen Besucherzahlen leiden, ist mir selbst schon ein bisschen rätselhaft. Kaum jemand findet es gut, aber doch werden es immer mehr... bis zum großen Knall, wenn Festivals plötzlich out sind. Ist alles möglich. Es gab auch mal eine Zeit, in der die Fußballstadien leer waren...

Und zum Bierpreis nochmals:
es gibt ja nicht nur Wacken, Grapsop oder Summerbreeze.
Und andernorts bei evtl. auch kleineren Veranstaltungen gibt´s auch häufig noch das 2 Euro-Bier. Auf meiner Insel oder hier in unserer Region sogar den 1,50 Becher, den ich aufgrund des manchmal noch geringeren Inhaltes aber meist für inakzeptabel halte. Umrechnen auf Inhalt bzw. gebotene Leistung mag deutsch sein, ist aber grundsätzlich nicht doof.


24.06.2016, 11:25
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