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 Pros & Contras zum GMM'15 
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Dann werde ich jetzt auch mal was zur Pro & Contra Liste beisteuern:

Pro:
- neue Position der Jupiler Stage (hab mir zwar abgesehen von Bliksem am Donnerstag keine Band dort angeschaut, dafür haben mich die Bands auf der Bühne auch nicht gestört und man musste nicht wie letztes Jahr durch das Publikum durch, wenn man zum Metaldome oder zum Classic Rock Café wollte)
- Classic Rock Café (tolle Musik, überwiegend gute Stimmung, nettes Ambiente)
- GMM 2015 OPENING PARTY im Metaldome am Donnerstag war echt klasse!
- Securitys im Metaldome
- wie immer die sanitäre Anlagen (obwohl ich auch den Eindruck hatte, dass diese an ihrer Kapazitätsgrenze waren und ein paar mehr Toiletten auf dem Festivalgelände sinnvoll wären)
- Riesenrad (40 Becher aufheben oder eben einfach nach dem Trinken in der Hand behalten, Entchen angeln und einmal den Blick über das Gelände von oben genießen :super: )
--> Ducks of Thrash (fand ich ne lustige Variante mit dem Müll umzugehen)
- zeitlicher Ablauf, Stimmung im Publikum
- Bands: Judas Priest, FM, Exodus, Present Danger, Dragonforce, In Flames

Contra:
- der Zeltplatz war dieses Jahr zum ersten Mal nach meinem Gefühl zu klein (in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden wir von den Securitys aufgefordert unser Party Tent (einfacher Pavillion) zu räumen, damit ein Zelt darunter aufgebaut werden kann, ansonsten würden die den Pavi abbauen)
--> zum Glück waren unsere neuen "Nachbarn" echt super drauf und wir haben es nachher mit Humor genommen und zum Glück hat das Wetter das auch weitestgehend zugelassen
- Diolegacy (empfand ich als Zumutung und da ist mir jede halbwegs solide Kirmesrockcoverband lieber ;-) )
- die Ausgangskontrolle mittels des Chips (vorallem nach Kiss)
- teilweise war der Sound ziemlich grottig (bei den meisten Bands auf der Mainstage meiner Ansicht nach zu leise und teilweise auch vom Wind verweht)
--> stand bei Exodus in der 2ten Reihe und empfand die Musik als absolut angenehm von der Lautstärke, obwohl ich zentral vor dem linken Lautsprecherturm stand - eigentl. unmöglich :D
- Crowdsurfer (entweder ein richtiges Verbot, welches auch entsprechend durchgesetzt wird oder gar kein Verbot und ein aufgeklärteres Publikum)
- Festival Fair (ist der deutlich geschrumpft??? und waren die Hälfte der Händler doppelt vertreten???)
- deutlich zu wenige Mülleimer auf dem Festivalgelände
- Merchandise (da wollte ich mir am Freitag morgen tatsächlich mal einen Ziphoodie als offizielles Graspopmerchandiese gönnen, da war dieser bereits ausverkauft)
- Bands: Alice Cooper, Marilyn Manson :ka:

_________________
http://www.lastfm.de/user/GrandFunk68


23.06.2015, 23:40
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Ich muss sagen für mich war es ein Graspop in gewohnter Qualität. gut organisiert, nette Mischung von Musikrichtungen und prima Stimmung wo man hinschaut.
Die Bierpreise sind ok, kaum Wartezeiten ,ob beim Kaufen von Bons,oder beim Ausgeben lol
Zum Essen muss ich sagen; ich glaube der Döner ist einen halben bon billiger geworden. von 11,25 auf glatte zehn euro :nice: .Ich weiß aber auch nicht ob das letztes jahr auch schon so war, aber das steht noch immer in keiner Relation zu dem was man bekommt. Wird es auch nie...
Aber man bekam auch für drei bons ein großes Brot mit falaffel , prall gefüllt mit salat ,tomate und gurke. oder auch vor der tür für einen euro weniger eine Portion Pommes die mindestens doppelt so groß war als die die man drinnen angeboten bekommen hat. und draußen is auch imma lustisch :bier2:

Jetzt zu meinem riesen Kritikpunkt :
das zelten! Wir haben die vergangen sechs Jahre immer im Auto geschlafen. war trotz des langen Fußmarsches immer ideal. Man konnte ohne timmey und helga rufe schlafen, man konnte kochen und vor allem...
man hatte PLATZ. die Zustände beim Zeltaufbau waren katstrophal. man wurde gezwungen sein Zelt aufzubauen wo überhaubt kein Platz war. Die Zelte um uns herum und unseres natürlich auch standen INEINANDER. Überall wurden Zelte angehoben um vielleicht noch irgendwo einen Hering in den Boden zu stecken. Man kam im hellen schon nicht auf irgendeinen weg, geschweige denn im dunkeln. Das war echt unter aller sau und von einem Mendig 2.0 kann hier überhaubt keine Rede sein. Egal was da das Problem war. Wenn es das nächste Jahr wieder aufs Zelten hinausläuft, dann ohne mich. Und ich will mich nur beim Zähneputzen vor das Zelt stellen können ohne wem anders in den Eingang zu spucken ;-)
Und im Übrigen will ich die Sackkarre sehen, die ein oder zwei Fahrten hin und zurück übersteht, leicht und gut verstaubar ist aber dennoch robust genug um die ein weiteres jahr mitzunehmen ?! Die idee mit den durchgelegten Stahlplatten war keine schlechte :super:
Man muss unterm Strich viel mehr für die an- und Abreise von (nicht wenig) zahlenden Gästen tun.
Der Müll ist für mich auch ein sehr großes Problem. Soetwas schimpft sich "green Festival. Vielleicht bin ich zu typisch deutsch mit meinem mehrweg gedanken, aber auf anderen Festivals ohne einwegbechern sieht es nicht so aus. Aber den Gedanken dass auch auf dem Campingplatz im Vergleich zu anderen Festivals sehr viele schweine hausen, werde ich nicht los.
Ansonsten fande ich diese blöden ,mit chips versehenen , bändchen einfach nur ätzend, mal geht es auf anhieb, mal braucht es einen genervten security der einem den handrücken zweimal auf das feld haut. und wofür?! für nichts. Der einzige Grund kann doch sein dass jemand angst hat, dass bändchen von innen nach außen gegeben werden.
Ist mir auch wurscht, die Security hat einen sehr guten Job gemacht :super:
Soweit meine Eindrücke,
Grüße, Daniel


24.06.2015, 00:41
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Chainsaw Charlie hat geschrieben:
- Merchandise (da wollte ich mir am Freitag morgen tatsächlich mal einen Ziphoodie als offizielles Graspopmerchandiese gönnen, da war dieser bereits ausverkauft)


Das war aber auch unnormal, am Donnerstag hat ja gefühlt jeder dritte so ein Ding angehabt. Lag vielleicht an der kühlen Witterung. Hierbei muß man aber die Merchandise Leute in Schutz nehmen. Nach einer gewissen Menge ist halt einfach nix mehr da, was wollen sie machen. Wenn 5000 übrigbleiben, muß die auch irgendwer bezahlen.

dr.feelgood hat geschrieben:
Vielleicht bin ich zu typisch deutsch mit meinem mehrweg gedanken, aber auf anderen Festivals ohne einwegbechern sieht es nicht so aus.


Absolut und das verstehe ich auch nicht, zumal man ja durch die Müllbeseitigungsaktionen versucht, ein Problem in den Griff zu bekommen, was man gar nicht erst entstehen lassen müsste. Es wäre sehr einfach lösbar mit einem Pfandsystem, allerdings müsste man dann eine Geldrückgabe einrichten, was aber sicherlich einfacher umsetzbar wäre, als den ganzen Müll zu entsorgen.

Aber vermutlich ist das in Belgien tatsächlich irgendwie anders, denn dort gibt es ja auch im täglichen Leben quasi kein Recycling von Verpackungen wie Flaschen oder Dosen und auch keine Pfandsysteme.


24.06.2015, 08:11
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Fanden es wirklich soviele zu leise? Kommt ja sicherlich immer auch auf den konkreten Standort an, aber ich emfinde es als überaus angenehm, nicht von einer "Krachwand" weggeblasen zu werden, sondern einfach die Musik vernünftig hören zu können, zumal zu laut (in meinen Ohren) auch ausnahmslos mit schlechter werdendem Sound (eben krachig) einhergeht.

Ich war an dne beiden letzten Wochenenden auf zwei Festivals, dem Nova Rock in Österreich und beim Graspop und beide Male war es top, was aus den Lautsprechern kam. Grade wenn man sich da an vergangene Soundkatastrophen wie Wacken oder Rock am Ring erinnert, ist das echt eine Wohltat derzeit und ich gehe mal davon aus, das echt ein Lerneffekt bei den Leuten eingesetzt hat, das lauter eben nicht gleich geiler ist und es eben nicht Sinn sein kann, das man sich mit Ohrenstöpseln bewaffnen muß, damit man bei einem Open Air (!) keine Hörschäden davonträgt.


24.06.2015, 08:20
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Einwurf:

ich fand die negativ beurteilten Bands und den Sound gut! Ist man vorne, kann der Wind machen was er will!

Im Laden gibt es 10 Cents Pfand für Flaschen, ist also nicht völlig unbekannt. Abends im Dunkeln durch die Müllberge zu pilgern ist primitiv.

Warum hat man die Stahlplatten nicht auch durchs Wäldchen gelegt?

Die 1 1/2 Merch-Ständchen waren (für Wacken-Besucher) schon ein Witz. Dass dann die Gold-Variante ausverkauft war, ärgerte mich besonders, denn ich hatte es praktisch schon - aber auch wohl 50,00 verloren! Somit stand ich dort, griff in die Hosentasche und es war erst einmal zu wenig. Dann das nachgeholt. Der ausgesuchte Zipper war zu klein. Als das Mädel den zum 2. mal brachte, bemerkte ich nachts nicht, dass das nun der Rötliche war.
AM nächsten Tag hätte man ihn umgetauscht, doch Gold gab es ja nicht mehr. Die Stückzahlen sind sicherlich überhaupt kein Vergleich zu Wacken und "schlecht" wurde noch nie ein T-Shirt oder Kapu. Gerade als Jub-Ausgabe könnten die Diese noch in Jahren verkaufen.


24.06.2015, 08:31
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Oldie hat geschrieben:
Die 1 1/2 Merch-Ständchen waren (für Wacken-Besucher) schon ein Witz. Dass dann die Gold-Variante ausverkauft war, ärgerte mich besonders, denn ich hatte es praktisch schon - aber auch wohl 50,00 verloren! Somit stand ich dort, griff in die Hosentasche und es war erst einmal zu wenig. Dann das nachgeholt. Der ausgesuchte Zipper war zu klein. Als das Mädel den zum 2. mal brachte, bemerkte ich nachts nicht, dass das nun der Rötliche war.
AM nächsten Tag hätte man ihn umgetauscht, doch Gold gab es ja nicht mehr. Die Stückzahlen sind sicherlich überhaupt kein Vergleich zu Wacken und "schlecht" wurde noch nie ein T-Shirt oder Kapu. Gerade als Jub-Ausgabe könnten die Diese noch in Jahren verkaufen.


Ich sage ja nur, das irgendwann halt alle ist und das wäre überall anders auch so. Ich kenne keine Verkaufszahlen, aber es war wirklich bereits am Donnerstag als es noch hell war erkennbar, das die Nachfrage ungeheuerlich sein muß, verglichen zu sonst. Ist schwierig zu sagen, das es so oder so "sein muß" oder es Dinge so oder so lange "geben muß". Das meinte ich. Hellsehen können die halt nicht, die haben ihre Erfahrungswerte und wenn die Nachfrage extrem darüber liegt, passiert eben genau das. Schade für den einzelnen, klar. Ich glaube aber nicht, das die über ihren "Online-Shop" nach den Festivals noch besonders viel absetzen. So ein Shop kostet halt nix und ein paar vielleicht, aber größere Stückzahlen sind einfach übrig und irgendwie muß man auch kalkulieren, auch wenn die Gewinnspannen sicherlich groß sind, keine Frage.


24.06.2015, 08:57
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Was die Sackkarren Tauglichkeit angeht, bin ich mit meiner Klappbaren 68kg Karre sehr zufrieden, hat das Festival super überlebt alledings hab ich noch Muskelkater weil die kleinen Räder durch den Sand zu ziehen war schon Hammer. Vielleicht mal mit Kettenfahrzeug versuchen ;)

Der Müll war wirklich erschreckend, kann auch nicht verstehen wie schwer es sein muss seinen Müll am Zelt in einen Sack zu packen und den am Ende oder Zwischendurch korrekt zu Entsorgen.

Was die Lautstärke angeht fand ich ehr das BassDrumMic zu laut eingestellt, bei Marilyn z.B hab ich nur BAAM BAAM BAAM gehört da ging das VoiceMic leider oft unter.


24.06.2015, 09:04
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Thema GMM-Merch:
Das geht mir auch nicht in den Kopf. Das war die letzten Jahre schon so, dass ein Teil der GMM Merch Artikel schon am Donnerstag ausverkauft waren und nachproduziert werden mussten. Kann ja wohl nicht wahr sein???
Girlie Shirts gibts dann nur noch in L und Zipper in S und M oder gar nicht. Da muss doch irgendwann mal ein Lerneffekt eintreten ?

Eine Dame am Merch Stand (Verkäuferin) hat mir das aber erklärt: Es wird bewusst zu wenig produziert damit die Leute auch die Styles kaufen, die sonst nicht verkauft würden und Größen die nicht so gut weg gehen weil sie überhaupt was haben wollen. Ich denke nicht, dass man das kommentieren muss. Die sollen einfach mal genug bereitstellen, und wenn sie eh innerhalb 1 Tag nachproduzieren können, dann sollen sie es doch von vorneherein machen, sobald sie wissen, das fast ausverkauft ist...


24.06.2015, 12:28
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Die können das weder innerhalb eines Tages nachproduzieren, noch sind da die Verkäufer(innen) am Stand in irgendwelche Einkaufspolitiken eingebunden. Hier sollte man jetzt nicht alles aufschnappen was man so erzählt bekommt und für bare Münze nehmen.

Es gibt ja auch die aktuellen Styles nicht im Online-Shop, was ja unlogisch wäre, könnte man die mal eben so nachproduzieren ;-)

Man kann einfach nicht absehen, was 40000 Menschen grade für Ideen haben bzgl. Merch. Wenn sich 10000 grade denken, das so ein Pulli ja schön warm ist und einen wollen, ist halt alle, was will man daran machen?

Soll jetzt nicht als Verteidigung des GMM gemeint sein, aber man muß schon die Situation realistisch betrachten :-)


24.06.2015, 13:12
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
OK, aber seit ich da bin ist spätestens Freitag kein XXL bei den Zippern und kein S bei den Girlies mehr zu bekommen, wenn es gut läuft M.

Fakt ist, dass da irgend etwas schlecht kalkuliert wird :teuflisch:


24.06.2015, 13:18
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Der_Tobi hat geschrieben:
OK, aber seit ich da bin ist spätestens Freitag kein XXL bei den Zippern und kein S bei den Girlies mehr zu bekommen, wenn es gut läuft M.

Fakt ist, dass da irgend etwas schlecht kalkuliert wird :teuflisch:


Denke das kann man zweifelsohne so stehen lassen. Das ist nicht clever und nicht das erste Jahr das man das hört, da muss sich was ändern.

Hoffe heute abend mal zu meinen Punkten zu kommen. Stecke im vollen Nach-Festival-Stress... :yeah: :dumm:


24.06.2015, 15:54
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
wobei ich mich frage, wer ist für das merch verantworlich...
klar wird das gmm diese ordern...aber in den vorjahren waren es meist deutsche verkäufer vor ort....

was mir nur beim band-merch im vergleich zum vorjahr aufgefallen ist - das jeweilige band-merch war unabhänging vom auftritts-tag da...

also alle 3 tage bis zum ausverkauf alles vor ort...in den letzten jahren schien es als hätten die bands das zeug mitgebracht und es war nur am jeweiligen auftritts-tag vorhanden...

spricht auch dafür, dass hier eher ein großer verkäufer/händler dazwischen steckt...

und zum festival-fair...war selbst nicht da, aber wenn der kleiner war, könnte das an den preisen für händler liegen...hab mich letztes jahr etwas länger mit nem händler unterhalten und da gehen schon ordentliche summen über die theke bis dass erstmal n euro gewinn rausspringt


24.06.2015, 18:26
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Bei dem Band Merch war es unterschiedlich. Die Headliner hatten die ganze Zeit über was da. Aber kleinere Bands nur an dem Tag, an dem sie auftraten. Ich nehme an das bringen Bands mit bzw schicken es vorher bei den großen...


24.06.2015, 22:15
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Ich habe durch durch die Änderungen beim Campingplatz eigentlich mit mehr Verärgerung gerechnet, zumal es da die ein oder andere dementsprechende Zuschrift an uns gab.

Campingplatz
1. Verstärkte, strengere Einlasskontrollen - welches laut hören-sagen auch schnell auf das Gemüt der Secs sich niedergeschlagen hat. Es ist verständlich, dass die Laune irgendwann sinkt, wenn die Leute einen immerzu anpampen, obwohl man nur seinen Job macht (siehe Bierfässer). Trotzdem muss Anbrüllen etc. (sofern passiert - wurde von niemanden hier erwähnt) nicht sein.
2. Belegung des Campingplatzes in kleineren Schritten, damit auch wirklich alle einen Platz bekommen. Die Umsetzung war letztlich schlecht, einfach zu wenig Platz in viel zu langen Abständen freigegeben.
3. Toiletten wurden anders aufgestellt in den Waschcamps, dadurch insgesamt weniger was man an ziemlich unangenehm langen Schlangen gesehen hat (wobei die Belgier sich auch mit der Verteilung auf freie Toiletten schlecht anstellen). Finde ich den unangenehmsten Punkt.

Sonst gab es immer wieder Probleme mit den Einlass auf das Festivalgelände durch die Scanner. Nach KISS wurde daraus gelernt, wobei diese Technik einfach noch nicht ausgereift zu sein scheint.

Der VIP-Bereich wurde zwar angehoben, verschönert und vergrößert, war auch immerhin ausverkauft. Die Einlasssituation zum Festival war kurios und in den Bereich sogar eine Katastrophe. Die Toilettenanzahl (nur 2 Sitztoiletten für Männer) darf man nicht machen, dafür bezahlt man zu viel Geld dafür.

Dazu kommt das Merch-Problem und die Toiletten auf dem Festival selber, wie von euch schon aufgeführt. :super:


Alles in allem für den normalen Festivalbesucher der nicht campt oder zu viel auf den VIP-Bereich gesetzt hat ein fast gewöhnlich gutes (denke das kann man sagen) Graspop Metal Meeting!

Nächstes Jahr mag ich die Sonne wieder häufiger sehen! ;-)


24.06.2015, 23:28
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Ach ja, um nochmal kurz auf die Lautstärke zu kommen; es war echt "leise".
Habe die letzten Jahre den Gehörschutz fast ständig getragen weil ich recht weit vorne war um die Bands auch zu sehen. Die leinwände sind vielleicht nett, aber da kommt bei mir immer so ein DVD Gefühl auf :dumm:
Die ersten Male dachten wir auch die Lautstärke wäre dem starken Wind geschuldet, zumindest in Höhe des FOHs, aber auch deutlich weiter vorne war es so dass man sich ohne Gehörschutz ohne zu schreien unterhalten und sogar telefonieren konnte. Ob das nun gut oder schlecht ist weiß ich nicht, ich weiß nur dass wir uns alle einig waren dass es insgesamt deutlich leiser war als sonst :D . Bis auf die Delays im hinteren Bereich, die waren immer so laut dass sich da kaum jemand aufgehalten hat :-) Die Qualität war aber immer gut wobei man über die Ausgewogenheit bei MM in der Tat streiten kann aber das mag damit zusammen hängen wo man gestanden hat.
Im marquee war es sehr unterschiedlich in sachen Lautstärke. Mal konnte man das Zelt kaum betreten ohne stöpsel, und bei zB. Amorphis war es nicht ganz so laut aber ansonsten Bombe :super:
Meine persönlichen Eindrücke...
Grüße, Daniel


24.06.2015, 23:34
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Nochmals zu den Festival-Shirts & Co.

Logo - die haben längst nicht den Wacken-Kult-Status.

Dennoch: würden große Mengen Shirts über bleiben (sicherlich kalkuliert mit weit über 100%), könnte man die dann locker über Shop, bzw. FB kostendeckend an den Mann bringen.

Ein Obst- und Gemüsehändler, dessen Ware täglich verdirbt, weiß auch nicht genau, was der Tag bringen wird. Ist man mit einer Sache aber schon am ersten inoffiziellen Abend ausverkauft, dann ist man nicht nur "Nicht-risikobereit", sondern einfach ein furchtbar schlechter Planer/Kaufmann - oder hat kein Geld für ein großes Warenlager.

Ich würde mal wagen zu behaupten, dass Wacken annähernd die zehnfache Menge an Shirts umschlägt. Natürlich möchte man dort am Ende auch nicht auf großen Mengen sitzen bleiben, die dort in die Zehntausende gehen! Aber bis zum letzten Tag reicht es schon meist - und nochmals: T-shirts werden nicht schlecht...


Bzgl. Sackkarre: deutlich konnte man sehen, das mittlerweile alles erlaubt ist. Daher würde ich (wenn ich es müsste) einen Bollerwagen bauen, mit richtig großen Rädern. Das macht dann anstelle Frust, evtl. sogar Laune!


25.06.2015, 12:57
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
mir kam da grad ne Idee wg der Sound-Lautstärke...

zumindest für die Mainstages kann ich mir vorstellen, dass es so ausgepegelt ist, dass der Sound von vorne nur bis zum Mischturm bzw. kurz dahinter reichen sollte, da ja dann eine neue Lautsprecher-Anlage verbaut war, und sich dass evt. gestört hätte (Dopplung etc.)...

n paar Gigs ziemlich mittig vor der Bühne verfolgt und da gabs amtlich was auf die Ohren, aber sobald man etwas weiter weg bzw. am Rand stand, baute die Lautstärke gefühlt massiv ab...
wenn so gewollt, damit halt nur die Meute vor der Bühne ihre Dröhnung bekommt, dann alle Achtung...
wenn nicht -> bitte lernen


25.06.2015, 16:22
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Moin, ja auch ich möchte meine Eindrücke mit Euch teilen.

Also, zu allererst, das war ein gutes Festival!!!
Im Gegensatz zu einigen anderen hier, konnte ich auch mit dem Sound ganz
gut leben. Gerade die Headliner waren soundtechnisch absolut in Ordnung.
Die Bierversorgung ist absolute Sahne und zu jeder Zeit schnell und zuverlässig. ( Ich gehöre zu den Leuten die sich ein Bier nach dem anderen reinpfeifen, was einigen ja zu missfallen scheint). Das Gelände war von der Aufteilung her sehr gut und es war nie zu voll.
Ein paar sehr geile Bands wurden gebucht und wussten durchaus zu gefallen.
H.E.A.T , Thunder , Life of Agony, Body Count , Slash, Orchid, Danko Jones, Godsmack, Alice Cooper, Judas Priest, Papa Roach, Within Temtation und nicht zuletzt die Scorpions haben mir ein gutes Wochenende beschert. Daumen hoch hierfür. Ich war mit netten Leuten unterwegs und auch unsere Zeltnachbarn waren sehr angenehm. (Wir hatten sogar ein Pavillion, was einigen anderen ja misgönnt wurde).

Es gab aber auch ein paar Aspekte die mir mal garnicht gefallen haben.
Die Toilettensituation ( trotz wassergespülter Toiletten) geht so nicht mehr ganz in Ordnung. Wenn man morgens aufs Klo will und dann erstmal 20 Minuten anstehen muss, geht das eindeutig zu weit. Obwohl die Klos sehr sauber waren. Desweiteren ist es doof, das man je nach Zeltstelle (auf die man ja kaum Einfluss hat) eine halbe Weltreise zur Toilette unternehmen muss. Ein paar Toiletten verstreut, wären hier sehr hilfreich.
Das Essen ist unter aller Sau und viel zu Teuer!!!! Mehr gibt es dazu ja wohl nicht zu sagen.
Und mein kritischter Punkt gehört leider dem Booking:
Es tut mir leid für alle Nu-Metal liebhaber, aber das ging mir (persönliche Meinung) einfach zu weit. Bis auf den guten ersten Tag, hatte ich häufig das Gefühl in einer Zeitschleife zu hängen. Den ganzen Tag wurde man von zumindest einer der Bühnen angeschnauzt, später sogar von beiden Mainstages, das ging mir echt auf den Piss. Da wünsche ich mir wirklich ein bißchen mehr vielfalt. Es gibt gute Metalbands oder Rockbands, man muss sie nur buchen. Ich gehöre zu den Leuten, die den ganzen Tag vor der Main hängen und sich alles, ob ich es kenne oder nicht, reinziehen. Diesmal hat mir das kaum Spaß gemacht, weil zu viel schlechter Mist dabei war.
Sorry, aber das war echt zu viel!!!!

Ja, die Anreise ist Arsch, besonders das Aufteilen des Campingplatzes, wenn man nicht genug Platz hat, einfach 5000 Tickets weniger verkaufen. BASTA!

Man, aber geil war es schon.

Und bei gutem Booking,
bin ich wieder am Start!

Gruß Lars
(the drinking guy) :bier:


26.06.2015, 14:01
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Diego5 hat geschrieben:
Und mein kritischter Punkt gehört leider dem Booking:
Es tut mir leid für alle Nu-Metal liebhaber, aber das ging mir (persönliche Meinung) einfach zu weit. Bis auf den guten ersten Tag, hatte ich häufig das Gefühl in einer Zeitschleife zu hängen. Den ganzen Tag wurde man von zumindest einer der Bühnen angeschnauzt, später sogar von beiden Mainstages, das ging mir echt auf den Piss.


Unterschreibe ich so zu 100%.


26.06.2015, 14:39
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Ich hätte die auch nicht gebraucht.

War 5 min. nach dem Start von Schlippschrott auf dem Heimweg!


26.06.2015, 17:17
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
@Diego:
das mit dem übertriebenen Alk ging nicht an die Leute, die sich gern n paar Pils genehmigen und n chilliges Wochenende bei guter Mucke haben, sondern die verstrahlten, die man zur genüge beobachten kann, die halt den Fehler machen, das ominöse schlechte oder letzte Bier doch noch austrinken und sich dann Zeitspanne X von Kumpels erzählen lassen müssen...

da setzt halt mein Verständnis ein wenig aus...

und trotz der Ausfaller, hat man auf m GMM halt zum Glück nie Stress mit den Alkis, was sonst ja gerne mal passiert...von daher ist das jedem selbst überlassen - halt nur nich meins...

zum Booking; es ist irgendwie jedes Jahr so, dass trotz aller Bandbreite die ein oder andere Richtung mehr vertreten ist....
vor x Jahren war mal die Metalcore-Schwemme und das ging auf n Zeiger...dann gibts Jahre mit Retro-Welle...etc....


26.06.2015, 20:09
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Ein paar Pils? Der war gut! lol


27.06.2015, 17:39
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Moin ^^

Ich fand das war echt ein tolles Festival!

Was ich schlecht fand.

1.
Der Parkplatz ist echt weit wech...aber das wusste man ja schon. Die Sackkarre war Gold wert :-)

Was mich an dem ganzen Festival am meisten gestört hat ist folgendes.

2.
Ich habe noch nie sowas chaotisches erlebt vom campground füllen her. Erst dachten wir der Zeltplatz wäre noch gar nicht eröffnet. Wir haben uns auch nichts dabei gedacht als ein paar ihre Zelte einfach schon in der Menge aufgebaut haben. Dan ging es ja immer 3 meter oder so nach vorne.

Da heben wir uns schon gedacht wie wir unser Zelt überhaupt aufbauen sollen? (ca. 3x7 m)

Naja nach 2 oder 3 stunden warten haben wir einfach die plane rausgeholt und sie versucht dann auszubreiten. Macht wirklich sehr viel spaß sein Zelt aufzubauen in der menge die noch warten muss :rolleyes:

Die franzosen neben uns hat das wenig interessiert das wir ein wenig mehr platz für unser zelt brauchen als die mit ihrem kleinen Wurfzelt.
Am ende hatte man keinen richtigen platz vor dem Zelt und man musste ein wenig über die zelte hüpfen um da raus zu kommen.

Also das hätten die besser lösen können. Die hätten meiner meinung nach immer Makierte Felder freigegeben können wo jeweils 5 Sec´s aufpassen das keine zu großen lücken entstehen.

3.
Kann es sein das einige Bands ein wenig leise waren auf der Mainstage?

4.
Die einlass Kontrolle zum Infield hat so seine Macken. Mal klappts direkt, ein anderes mal steht man da und versucht irgendwie alles damit es grün leuchtet.

5.
Das abbauen im Regen. Da kann zwar niemand was für aber das war irgendwie blöd :rolleyes:




Was ich gut fand.
1. Die Bands
- Slipknot, In Flames, Children of Bodom, KoRn, Kiss, Slash, Alice Cooper, Papa Roach, Godsmack, Motörhead, Faith No More, Five Finger Death Punch, Cradle of Filth, Danko Jones, Present Danger und The Lounge Kittens waren alle super :super:

Enttäucht war ich von Marilyn Manson, da hätte ich mehr erwartet ;-)

2.
Das es nicht so voll wie in Wacken ist, man kann entspannt zwischendurch sien bier holen und kommt weit nach vorne wieder.

3.
Der Boden auf dem Gelände ist top!
Match habe ich dort nicht wirklich gesehen! Das war schön nicht die ganze zeit Stiefel tragen zu müssen.

4.
Der Zeitplan wurde echt super eingehalten...also was die Startzeit der Bands angeht...Top!

5.
So schnell war ich noch nie auf dem Festival Gelände von der Campsite aus. 3 Minuten oder sogar noch weniger. :-)

6.
Toiletten und Duschen waren ganz gut

7.
Das Angeln neben dem Autoscooter finde ich ne lustige idee.




Mir ist aufgefallen das 0,5 Dosen die ganze zeit durchgewinkt wurden. Muss ich das nächste mal auch versuchen :D

Beim Children of Bodom Konzert hatte ein Zuschauer besonders viel Spaß mit der Security gehabt. Der ist im Marquee auf einen der Masten im Zelt inneren hochgeklettert bis unters dach. Natürlich hat es nicht lange gedauert bis die Security da war. Als er wieder runter kam hat er angefangen die Sicherheitskräfte zu treten...was ein depp! Schnell wurde er da runtergezogen und in den Schwitzkasten genommen. Für den war das Festival und die nächsten GMM bestimmt gelaufen.

Naja verückte gibts immer.

Also wenn das Line Up mir nächstes Jahr wieder zusagt bin ich wieder mit dabei. War echt fein dieses Jahr ^^


29.06.2015, 23:16
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Registriert: 12.08.2015, 14:52
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Ist ja schon ein Wenig her der letzte Beitrag hier, aber ich hab mich jetzt nach längerem stillem Mitlesen mal angemeldet und will auch mal noch meine Eindrücke loswerden.

- Zunächst: Es war tatsächlich trotz meines bereits leicht fortgeschrittenen Alters von Mitte 30 mein erstes Festival, wie auch für meine Freundin. Insgesamt waren wir ziemlich begeistert und haben am 2. Tag direkt gesagt, dass wir das 2016 auch wieder machen (und zwischenzeitlich auch Tickets für Wacken '16 gelöst...)

- Aufgrund des Mangels an eigenem Camping-Equipment und entsprechender Erfahrung haben wir uns dann dafür entschieden, uns den Streß eines Zeltaufbaus in der tobenden Menge nicht zu geben und auf das Rent-A-Tent Angebot zurückgegriffen. Und was soll ich sagen, damit haben wir für unsere Zwecke voll ins Schwarze getroffen. Klar, 140,- € im Vergleich zu 0,- € für den Rest des Campingplatzes ist kein Pappenstiel, aber wir sind Donnerstag Vormittag an- und Montag Vormittag abgereist, haben also pro Person 70,- € für 4 Nächte bezahlt. Dafür hatten wir ein modernes Doppelwandzelt mit 2 fertig aufgepumpten Luftmatratzen und einer kleinen Hängeleuchte, einem Vorzelt das exakt für unser Gepäck, Schuhe, Klappstühle und Bier-/Snackvorräte gepasst hat und waren ganz vorne auf dem Campingplatz. Tendenziell fand ich es in dem Bereich auch "verhältnismäßig" ruhig was die Nachtruhe anging.

Von der Zeltfirma war quasi immer jemand anwesend, man konnte dort auch schnell mal am Kompressor die LuMa nachfüllen lassen (was bei meiner doch öfter notwendig war) und ich habe desöfteren gesehen dass einer der Mitarbeiter auch bei seiner Kontrollrunde über den Platz dafür gesorgt hat, dass die Regenschutzplane am Eingangsbereich korrekt über den Reißverschluß gezogen war, wenn die Bewohner das beim Verlassen des Zelts nicht ordentlich gemacht hatten (und sie damit ggf. vor ner Pfütze im Vorzelt bewahrt hätte). Also echt, das war super, er hat mich nur kurz etwas indigniert angeschaut als ich beim Checkin nachdem ich die Anmeldung/Empfangsbestätigung ausgefüllt hatte gefragt habe, wie es mit Zimmerservice aussähe...lol

Wenn ich jetzt gegenrechne, was ich für ein anständiges Zelt investiert hätte, plus den Stress mit Auf- und Abbau muss ich doch sagen, dass der kleine Aufpreis das auf jeden Fall Wert war. Kleiner Nachteil: Man war weit von den Toiletten weg. Das hatte aber auch den Vorteil, dass man halt weit von den Toiletten weg war und weder durch Geruch noch durch knallende Türen belästigt wurde.

Falls also nicht abzusehen ist, dass die Aufbausituation nächstes Jahr deutlich besser wird, kann ich das, wenn auch nicht ganz billig, nur empfehlen. Wenn man in einer Gruppe anreist, lässt sich sicherlich auch organisieren dass man ein paar nebeneinander gelegene Zelte bekommt, auch wenn nicht alle gleichzeitig anreisen. Lediglich auf den Aufbau eines Pavillions wird man wohl verzichten müssen.

- Eine Sache die mich ehrlich gesagt noch ein Bisschen gestört hat war, dass es auf dem gesamten Campground bzw bei den Duschen nirgendwo eine ordinäre Steckdose zum Fönen gab. Ich bin da leider extrem anfällig, was Infekte der oberen Atemwege angeht, und wenn ich bei kühlem Wetter wie dieses Jahr mit feuchten Haaren durch die Heide springe liege ich todsicher ein paar Tage später flach. Und so war es dann auch (2 Wochen Krankenschein), wobei da auch das wechselhafte Wetter am Sonntag und der Regen am Montag eine Mitschuld tragen. Ich habe mir mit Mütze beholfen, aber so ganz optimal war das nicht.

- Über den Anfahrtsweg vom Parkplatz aus sage ich jetzt nicht mehr viel. Die Länge hat mich weniger gestört als das Terrain, nachdem man befestigte Strassen verlassen hatte...ich hatte leider auch untaugliches Gerät dabei (bzw. zu kleine Bereifung). Aber Metallplatten auf dem Weg wären schon eine bessere Idee gewesen, das war teilweise echt unter aller Kanone, vor allem die Sandpiste vorm Eingang. Ich überlege echt, ob es ne Möglichkeit gibt für nächstes Jahr nen Bollerwagen mit Kettentrieb zusammenzuschweissen...

- Die Einlasskontrolle: Ich fand es in erster Linie total Banane, dass man am Ausgang nochmal sein Bändchen drauflegen musste. Wir sind meistens zu Zeiten gegangen wo wir maximal 30 sek. anstehen mussten, ausser nach KISS, deshalb hat es mich nicht so riesig gestört.

- Lineup: Sagen wir so, wir haben 35 Bands geschaut (von allen zumindest mal ein paar Songs gehört) und waren meistens zufrieden bis total positiv überrascht (persönliche Überraschungshits: H.E.A.T. und Arch Enemy). Nix zu meckern. Klar, einige Bands sagen einem halt nicht so zu, aber Alles in Allem gab es kaum Downtime wo nirgendwo was "anständiges" lief.

- Lautstärke: Dann war ich also nicht der einzige der die Lautstärke im hinteren Bereich (bis zum W-Lan Zelt) teilweise "übelst laut" fand, während es vor der Bühne phasenweise auch ohne Ohrenstöpsel ganz gut ging. Generell nervt mich fast überall dieses überzogene Aufdrehen des Bassdrum-Mikros, das war beim GMM dieses Jahr mal mehr und mal weniger ein Problem. Wenn man dann nämlich Stöpsel an hat kann es passieren dass man nur noch "dröhn" von unten hört und wenn der Drummer dann noch nicht ganz trittsicher mit der Doublebass ist, macht das einfach null Laune. Dass es vorne "zu leise" war fand ich allerdings nicht, lediglich bei Sonata Arctica war der Sound unterirdisch, das Gesangsmikro war viel zu leise und die Bassdrum viel zu laut. Das war eine der Bands auf die ich mich am meisten gefreut hatte und leider eines meiner "Lowlights". Gottseidank letztes Jahr in Saarbrücken wesentlich besser erlebt.

- Essen und Trinken: Teuer aber einige sehr leckere Sachen dabei. Im Heimatland der Fritten muss man das aber auch erwarten können. Ich war übrigens grade bei Fish, Queensryche und Dream Theater in Luxemburg auf dem Schloss Beaufort, die haben es fertig gebracht für eine Bratwurst (!) und ein 0,25er Bier (!!) jeweils (!!!) 1 Token à 3,- € (!!!!) zu verlangen. Abgesehen davon dass die da überhaupt Tokens benutzen für ne Veranstaltung wo maximal 1500 Leute waren, aber gut anderes Thema. Ich wollte damit nur bezogen aufs GMM zum Ausdruck bringen: Schlimmer geht's immer.

- Sanitäre Einrichtungen: Gut und von der Anzahl ausreichend, aber sicher nicht überdimensioniert. Hatten aber beide zu keiner Zeit ein Problem mit dem Anstehen.

- Müll: Ja, ich raffs auch nicht. Ein paar Eimer mehr hätten es noch sein dürfen, zugegeben, aber das rechtfertigt für mich nicht die Verwüstung, die man sich da abgehalten hat (geschweige denn auf dem Campingplatz). Besonders eklig fand ich die in den 4er-Pissoirs abgestellten leeren (und dann wieder aufgefüllten) Bierbecher. Ich habe nicht gesammelt oder geangelt, habe aber absichtlich meinen Müll IMMER korrekt entsorgt. Bei Slipknot ist mir ein Surfer auf den Rücken gefallen, da hab ich meinen Becher fallenlassen. Den habe ich dann zuerst noch gesucht, kam mir dann im Dunkeln und bei dem umgebenden Becherchaos aber irgendwie doof vor und hab ihn liegen lassen... Die Variante mit Pfandbechern wäre hier sicher eine Möglichkeit, die Frage ist nur ob das dann auch noch so zügig klappt.

- Merchandise: Schade, dass die Goldvariante schon so schnell ausverkauft war, aber mein rotes GMM Shirt ist auch der Hammer...

- Stimmung: Fand ich sehr gut, meistens sehr entspannt, die "Vogelwalker" waren ne coole Idee, das Classic Rock Café war auch immer sehr gut...

Wie oben schon angedeutet: Für das erste Festival überhaupt hat es uns total gut gefallen und überzeugt, ob das genauso gewesen wäre, wenn wir uns ein anderes Festival zur "Entjungferung" ausgesucht hätten kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ein paar organisatorische Probleme gab es natürlich, aber nichts, was mich jetzt völlig abschrecken würde. Ich freu mich schon auf 2016 und bin heiß wie Frittenfett auf die ersten Lineup-Ankündigungen.

so long
Andreas


12.08.2015, 16:05
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Beitrag Re: Pros & Contras zum GMM'15
Erstes Festival und der Boden/ Weg hat nicht so gefallen?

Na, dann warte mal ab, wenn Du nach Wacken kommst und der fast 100% sichere Regen kommt. Dieses Jahr toppte dort alles!

Willst Du dort ein Zelt, musst Du auf der Hut sein. Wie die Tickets, geht alles immer schnell weg...


16.08.2015, 12:26
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