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 Erfahrungsbericht - mein erstes Mal 
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Beitrag Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Graspop Metal Meeting 2013
Hi,
anbei meine Erfahrungen von meinem ersten GMM
:rock: :rock: :rock:
Ticketkauf:
-habe Ticket online bei „Proximus“ der offiziellen Seite bestellt, war sehr umständlich und vor allem nicht auf englisch oder deutsch abzuwickeln (es gibt aber auch Karten bei Metaltix 10,- € teurer (???))
-habe mich für das VIP-Ticket entschieden, da der Parkplatz gleich gegenüber vom
Festivalgelände ist (außerdem: schnelles Einchecken, d.h. kein Warten auf das Band,
keine Warten beim späteren Betreten des Geländes)
-die Wertmarken „Token“ sollte man gleich zum Sonderpreis 2,35 €, statt 2,50 € mitbestellen,
waren 1 Monat vorher ausverkauft, man kann sie dann mit Scheinen (ab 5,-) dort an Automaten kaufen
Anreise:
-von Hamburg mit dem Auto 5:20 Std. relativ entspannt über Duisburg, Holland dann Belgien
Campingplatz
-das Auto darf nicht mit, also sollte man eine Sackkarre oder Bollerwagen dabei haben,
um alles zu bewegen (die normalen Parkplätze sind wirklich weit weg, deshalb mit mehreren
lieber ein VIP Ticket und gegenüber parken um dort z.B. Getränke zu bunkern)
-es gibt auch einen Campingplatz für Wohnmobile
-Busse pendeln zwischen Parkplatz und Festivalgelände (habe ich nicht benötigt)
-die Sicherheitskontrollen sind relativ entspannt
-Bier nur in 24 PET-Flaschen oder Dosen pro Person (0,5 oder 0,33 erlaubt), Schnaps ist nicht erlaubt,meine Zeltnachbarn hatten in Wasserflaschen umgefüllt, man kann natürlich auch öfter als einmal rein und raus (daher ist die Begrenzung auf 24 etwas überflüssig)
-die Zelte werden sehr dicht gestellt, der Platz selbst ist sehr übersichtlich, zwei große
Dusch-/ WC-Zelte
-Dusche kostet ein Token=2,50, WC ist kostenlos und (fast) immer sauber, dank Wasserspülung
-wenn man einen vollen Müllsack abgibt, bekommt man ein Poster vom Festival
-am Donnerstag um 18:00 war der Platz schon fast voll, frühes Kommen sichert einen nahen
Platz am Festivalgelände
Wristband
-enthält einen Chip, mit dem man selbst durch die zahlreichen Drehkreuze kommt (kaum Warteschlangen)
Festivalgelände
-alles sehr übersichtlich aufgeteilt
-draußen Mietsafes (relativ reuer)
-es gibt eine Haupbühne und zwei große Zelte + ein Partyzelt wo die Konzerte stattfinden
-ab 0:00 „Metaldisco“ im Partyzelt...sehr cool
-Metalmarket (viel kleiner als beim WOA)
-Autoscooter und Karussell
-vor der Bühne sind Kunststoffplatten ausgelegt, so daß es trotz Starkregen keinen Matsch gab
-ca. 50m vor der Bühne gibt es „Wellenbrecher“ (Gitterabsperrung) die allzu großes Gerangel
verhindern, deshalb kann man auch immer gut nach vorn durchgehen
-Essen – viele verschiedene Stände (Pizza, Hamburger, Pommes, Mexican, Gegrilltes etc.)
alles ist irgendwie frittiert und nicht gerade günstig, eine dicke ¼ Pizza = 2 To.=5,00€
-Bier, Wasser, Cola, 0,25 =1To. =2,50€ (Bier in Einwegbechern, Rest in PET Flaschen, deshalb
viel Müll)
-ausreichend und saubere WC´s
-alles was man braucht auf dem Gelände, kein umständliches Check-In-Check-Out
-gratis Handyladestation (unverschlossen)

Alles in allem hat´s mir besser gefallen als das WOA!


07.07.2013, 23:54
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Es waren sogar 3 Dusch/Wasch/Toilettencamps, aber ansonsten eine tolle Zusammenfassung. :super:


08.07.2013, 18:30
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Hallo,
also ich war nun genau zwei mal auf dem GMM... und zwar das erste und letzte Mal!!! Und das aus folgenden Gründen:
Was mich am meisten aufgeregt hat, war der lange Weg von unserem Auto bis zum Zelt. Ich finde da stimmt schon das Preis-/ Leistungsverhältnis nicht mehr, wenn die Strecke ca. 2750m beträgt. Ich meine, ich habe doch nicht für ein 3 Tages Combi Ticket 160€ plus wahnwitzige Systemgebühren bezahlt, um stundenlang mit Tragen und Aufbauen beschäftigt zu sein, nur weil wir keine Sackkarre mit dabei hatten!!! Und warum hatten wir so etwas nicht mit??? Ganz einfach...weil auf der offiziellen Seite des GMMs eine Karte vorhanden ist (siehe hier: https://www.graspop.be/nl/info/locatie-en-transport), die nur wirklich eingeschränkt darstellt, wie die tatsächliche Parksituation vor Ort ist, was wir aber erst beim Anreisen feststellten!!! Wir mussten ganz woanders parken, als es auf der Karte dargestellt ist. Der Parkplatz auf dem wir letztendlich parken mussten ist nämlich NICHT auf der Karte als Parkplatz markiert!!! Also wer konnte dann schon vorher wissen, dass wir so einen Marsch vor uns haben werden??? Mal ganz davon abgesehen, dass alles auf der Karte nicht so weit entfernt zu sein scheint, was aber ganz gewaltig trügt!!! Noch dazu wird auf der Website sinngemäß gesagt, dass alle Parkplätze gut zu Fuß zu erreichen seien. Darüber kann ich jetzt nur lachen, nachdem wir am Arsch der Welt parken mussten. Wie kann ein Veranstalter auf seiner Website nur so lügen??? Die reinste Verarsche!!!
Als wir zum ersten Mal mit dem, was wir tragen konnten, das Festivalgelände erreicht hatten, mussten wir uns zusammen mit hunderten von anderen Leuten, die auch schon mit allem Möglichen bepackt waren, anstellen, nur um das verfluchte Wristband zu bekommen!!! So einen Blödsinn habe ich noch nie erlebt!!! Hätte man einmal vernünftig nachgedacht, wäre man zu dem Ergebnis gekommen, dass es doch vielleicht etwas schlauer gewesen wäre, die Armbändchen schon auf dem jeweiligen Parkplätzen auszugeben, damit es nicht zu solch einem Stau kommt. Und keiner brauch mir damit kommen, dass so etwas nicht möglich sei!!! Natürlich ist das möglich, wenn man will. Und wenn man dazu bereit ist seinen Kopf ein ganz klein wenig anzustrengen!!! Tut schließlich nicht weh!!!
Und als wenn das nicht schon genug wäre, wurden danach noch die Taschen kontrolliert, indem man zum Teil deren Inhalt rausholen musste (war bei mir zumindest so). Und dabei wurde mein Bacardi gefunden und auch gleich einbehalten. Und zwar aus folgenden Gründen, erstens war dieser in einer Glasflasche (das konnte ich noch verstehen), zweitens es war Bacardi (das konnte ich dann nicht mehr verstehen). Was ist das bloß für ein Festival, auf dem ich noch nicht einmal das trinken darf, was ich gerne möchte??? Und auch so etwas habe ich noch nie erlebt!!!
Nachdem wir dann endlich den Campingplatz erreicht und unser Zelt aufgebaut hatten, konnten wir die übrigen Sachen verstauen, die wir noch mitkriegten. Aber dann mussten wir auch schon wieder los, denn wir hatten noch jede Menge Zeug im Auto. Und Gott sei Dank durften die Zelte so dicht beieinander aufgebaut werden, dass man kaum, auch ohne schwerem Gepäck, zu seinem Zelt kam!!! Das macht natürlich Sinn hinsichtlich der Möglichkeit eines Feuers :dumm: , was ich leider schon des Öfteren von anderen Festivals gehört habe, die Zelte so dicht stehen zu lassen!!! In so einem Falle wäre bestimmt die Hälfte der Zelte zwar weg, aber wen interessiert es??? Es muss ja erst passieren...aber na ja!!!
Als wir endlich alles im Zelt hatten, war der Tag für mich beendet, an dem ich normalerweise schon angefangen hätte zu feiern!!! Nun dachten wir das Schlimmste überstanden zu haben...dem war auch so. Trotzdem hielt das Festival noch ein paar Überraschungen bereit. Das Essen war eine solche Überraschung! Ich habe hier zwar schon gelesen, dass das Essen dort teuer ist, aber das es noch zudem das Billigste vom Billigsten ist, habe ich nicht gewusst. Ich dachte man bekommt wenigstens etwas halbwegs Ordentliches für den Preis, aber weit gefehlt!!! Ich habe für meinen Hamburger, der aus einem Sesambrötchen, welches nach nichts schmeckte, einem Fleischpatty, welches drei Knorpel oder Knochen verbarg, einer Sause, die man sich nicht aussuchen konnte und nicht einmal frisch geschnittenen Zwiebeln bestand, 7,50€ bezahlt!!! Nach fünf mal beißen war der weg. Was die dort unter einem Hot Dog verstanden, brauche ich nicht näher zu erläutern. Es war geradezu lächerlich!!! Wenn man was Vernünftiges haben wollte, kostete das um die 12,50€!!! Viel zu überzogene Preise!!! Das Bier war wenigstens nicht teurer als auf anderen Festivals, aber dafür war es wesentlich schlechter!!! Noch nie war mir nur von Biertrinken am nächsten Tag so schlecht!!! Oder kam das vom Essen??? Keine Ahnung!!!
So langsam rückte der letzte Festivaltag näher und uns kam der Gedanke in den Sinn nicht bis Montag früh mir der Abreise zu warten. Allein die Vorstellung, den halben Campingplatz Montag früh auf den Beinen zu sehen, ließ uns nicht lange überlegen und wir trugen schon am Sonntag all unser Zeug wieder zum Auto, um gleich nach Maiden da endlich wieder zu verschwinden. Darum gaben wir auch nicht mehr so viele Tokens am Sonntag aus und hatten eine nicht geringe Menge übrig. Diese wollten wir dann wieder umtauschen, aber da haben wir die Rechnung ohne den Veranstalter gemacht!!! Denn das ging nicht!!! Was auf dem Hellfest, was übrigens tausend mal besser als das GMM ist, ohne Probleme möglich war, war dort nicht möglich!!! Also waren wir gezwungen, uns direkt vor der Tokenkasse zu stellen und den Leuten, unsere Tokens anzubieten. Zum Glück wurden wir alle ohne viel Verlust zu machen und ohne dass uns Securityleute von dort entfernt haben, was mich bei dem profitgeilen Veranstalter nicht gewundert hätte, wieder los.
Im Großen und Ganzen muss ich leider sagen, hat dieses Festival für mich mit Metal im eigentlichem Sinn wenig am Hut. Es ist kein Festival von Metalfans für Metalfans, sondern eher eine Veranstaltung von Profitgeier für Leute, die dumm genug sind sich dort das Geld aus der Tasche ziehen zu lassen, sorry!!! Das merkt man schon an den Ticketpreisen. 265€ für ein VIP- Ticket??? Und was hat man davon??? Man kann näher am Festival parken und erhält leichter sein Armbändchen und das war es??? Ach ne, man hat ja noch seinen separaten VIP- Eingang, woooooooow lol !!! Also wer eine dicke Brieftasche hat, kann ein angenehmes Festival erleben und der Rest kann parken, wo der Pfeffer wächst, oder wie??? Was für eine sau schlechte Preispolitik!!! Da fahr ich doch lieber da hin, wo ich theoretisch und praktisch in erster Reihe parken UND campen kann ohne wahnwitzige Aufpreise zahlen zu müssen!!! Lass das Wacken so kommerziell geworden sein, wie es ist, aber da ertrage ich noch lieber die Festivaltouristen als den Gedanken beschissen zu werden!!! Und im Gegensatz zu dem Preis für ein VIP-Ticket für das GMM verstehe ich den Aufpreis für Frühanreiser auf dem Wacken. Für die muss schließlich schon was da sein (Duschen, WCs, etc.). Das sind nun mal Mehrkosten für den Veranstalter. Was aber sind die Mehrkosten für den Veranstalter des GMMs bezüglich des VIP-Tickets??? Keine Ahnung!!! Außerdem kann ich die Bands, die auf dem GMM spielen, zu viel angenehmeren Konditionen woanders gucken!!!
Aber na ja...bis dann!!!


12.07.2013, 06:25
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Hallo Metalmaniac,

schade, das es Dir nicht gefallen hat.

Ich möchte hier nix verteidigen oder Dich kritisieren, mir sind nur ein paar Dinge aufgefallen, zu denen ich kurz Stellung nehmen möchte:

1.) Glas ist verboten. Bacardi (harter Alkohol) auch. Das sind die Regeln und wenn die Securities die Dinge finden und abnehmen, haben sie alles richtig gemacht. Diese Regeln werden völlig offen kommuniziert. Wenn Du also gedacht hast, sie gelten für Dich nicht, ist das kein Fehler der Veranstalter.

2.) Ja, der Parkplatz ist relativ weit weg. Auch daraus wird kein Geheimnis gemacht. Hier z.B. wird da sogar drauf hingewiesen in diversen Threads und entsprechende Tragehilfen empfohlen. Die örtlichen Gegebenheiten sind so, das ist keine Schikane um die Besucher zu ärgern. Komisch wirds aber, wenn als Vergleich das Wacken genannt wird, wo Du (je nach zugewiesenem Platz, auf den Du keinen Einfluß hast) eine ähnliche Strecke permanent zum Bühnengelände laufen mußt, dies dann aber okay ist. Hier stellt sich die Frage, ob fair verglichen wird.

3.) Du schreibst viel über den Preis des VIP-Tickets und was man dafür bekommt. Der Erwerb dieses Tickets ist eine freiwillige Sache und es wird auch nicht damit geworben, das man für die 100€ extra etwas "Besonders Tolles" dazu bekommt. Es gibt halt Leute, die sind bereit, diese Summe zu zahlen um einen näheren Parkplatz zu bekommen (der Platz an dem dieser ist, hat eine relativ kleine Kapazität, daher können dort nicht alle parken), einen Extra Eingang zu haben und einen überdachten (Sonne/Regen) Bereich mit Sitzmöglichkeiten ohne Riesengedränge zu haben. Möchte man dies nicht, ist es natürlich viel Geld, aber dann braucht man so ein Ticket ja nicht zu kaufen. Verstehe hier das herumreiten auf dem Preis/Leistungsverhältnis nicht. Dieser Preis ist nicht für die große Masse gemacht und das normale Festival-Combi-Ticket liegt im normalen Rahmen im internationalen Vergleich. Augenscheinlich hattest Du ja auch keins, sonst hättest Du ja den anderen Parkplatz nutzen können, daher verstehe ich Deine Aufregung darüber gar nicht. Die Mehrkosten für den Veranstalter kommen übrigens neben dem bewachten Parkplatz durch den Extrabereich, in dem ca. 50 Menschen arbeiten und der extra zu diesem Zweck eingerichtet wird.

4.) Du wirst doch hoffentlich nicht ernsthaft den Veranstalter dafür verantwortlich machen, das Dir das Bier nicht schmeckt oder Dir am nächsten Tag davon (oder wovon auch immer) schlecht geworden ist, oder? Irgendwo ist aber mal gut. Beim Essen das gleiche. Man kann sich an den Ständen vorab über Menge, Aussehen und Preis des Essens informieren (gucken!) - wenns einem dann nicht schmeckt, ist es halt so, kann Dir in jedem Restaurant passieren. Der Preis und auch die Menge ist Dir aber vor dem Kauf bekannt und wenn Du die akzeptierst, ist es ziemlich deppert sich hinterher darüber zu beschweren, oder? Ich finde es auch teuer, aber die Frage ist, ob es die drei Euro bei dem Gesamtaufwand für ein Festival ausmachen, das einige Hundert kostet alles in allem oder ob es Dir lieber wäre, wenn Du 2 Euro am Essen sparst und dafür das Ticket 10€ teurer ist? Ich denke, Du verstehst was ich meine.

5.) Die Rückgabe von Marken ist ein unüblicher Vorgang. Wenn das beim Hellfest ging, so kann man daraus nicht ableiten, das dies nun jedes Festival der Welt auch tun muß. Man kann die Marken in kleinen Mengen kaufen.

6.) Das GMM ist ein kommerzielles Festival und daraus wurde und wird auch nie ein Hehl gemacht - warum auch?


12.07.2013, 08:48
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Nun ja, das man die Token nicht zurück geben kann dient nur einem Zweck: Kohle machen. Und das ohne eine Leistung zu bringen. Dies kommt leider immer mehr in Mode. Generell ist das mit den Tokens schon eher blöd. Ich selbst habe bestimmt noch 15 Stück hier bei mir rumfliegen. Das sind immerhin fast 40 Euro, mit denen ich jetzt nichts mehr anfangen kann.

Warum das Essen auf Festivals ( auf dem GMM speziell) so schlecht sein muss, verstehe ich auch nicht. Jede Imbiss Bude macht da besseres Essen.
Getränkelimit, Schnapsverbot ist ebenfalls Müll. Aber das bekommt man schon hin. Man bekommt ja auch sein Gras auf jedes Festival, obwohl es überall verboten ist.

Den Rest kann ich nicht nachvollziehen. Den Weg als so anstrengend zu empfinden ist schon eher peinlich. Oder hat man das laufen heutzutage eingestellt. Ich selbe hatte mich bei meinem GMM auf einen sehr langen Marsch eingestellt und war dann überascht wie kurz der Weg war.

Kein Festival von Metallern für Metaller? Und dann positiv das Wacken erwähnen? Sorry Alter, aber das geht mal garnicht.
Das Wacken mag seine Stärken haben, aber die Dinge die Du erwähntest, gehören nicht dazu.


12.07.2013, 11:29
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Hi Matthias,
danke für deine Stellungnahme.
Also zu 1. kann ich nur sagen, dass ich nicht im Traum daran gedacht habe, dass starker Alkohol auf überhaupt irgendein Festival verboten sein könnte. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich natürlich entsprechende Maßnahmen getroffen. Sicherlich lag der Fehler bei mir, dass ich mich nicht ausreichend informiert habe. Nichtsdestotrotz finde ich diese Regel beschissen!!! Also ist das schon mal für mich ein dicker Minuspunkt für das Festival!!! Habe auch keine Lust das nächste mal zu zittern, dass die meinen Schnaps oder was auch immer in der "Wasserflasche" finden. Die sind ja auch nicht blöd.
Zu 2. möchte ich gerne noch einmal auf die offizielle Website hinweisen, deren Aufgabe es doch eigentlich sein sollte über die Entfernung genauestens aufzuklären und wie man sich am besten helfen kann, oder etwa nicht??? Das wäre kundenfreundlich. Aber das tut sie einfach nicht!!! Nein, sie gibt zudem auch noch falsche Informationen über die Camp- und Parksituation!!! Und das geht in meinen Augen schon mal gar nicht!!! Wenn ich das hier bei euch finden kann, finde ich das super. Aber leider ist mir der Teil wohl entgangen. Und ich finde der Vergleich mit Wacken ist schon ziemlich fair, denn dort muss ich nur mich von A nach B "schleppen" und nicht mein ganzes Equipment!!! Und das man dort keinen Einfluss auf den Platz hat, den man zugewiesen bekommt, finde ich gut, denn nur das ist für ALLE fair!!!
Das führt mich auch gleich zu 3. Ich finde es einfach scheiße, dass man nur einen spitzen Platz bekommt, wenn man dafür eine dementsprechend horrende Summe zahlen muss. Klar ist das freiwillig, aber das ändert meine Meinung nicht, dass so etwas einfach schlecht ist!!! Und für mich stimmt einfach das Preis-/ Leistungsverhältnis hinsichtlich der 160€ und dem ca. 2750m langen Fußweg, um sein Zeug vom Auto zum Campingplatz zu tragen, nicht. Sorry, für mich ist die Location für so eine Veranstaltung einfach ungeeignet!!!
Zu 4. möchte ich dich fragen, wer denn sonst, wenn nicht der Veranstalter, für Essen und Getränke zuständig ist??? Ist auch nicht so wichtig, denn ich wollte nicht den Veranstalter direkt dafür verantwortlich machen. Ich wollte nur mit meinen Äußerungen sagen, dass das eben nicht das beste Bier ist, was dort verkauft wird, meiner Meinung nach. Natürlich kann man über Geschmack streiten, aber mein Geschmack ist das definitiv nicht!!! Und ich bin nicht so wählerisch. Selbst das Bier auf dem Hellfest habe ich getrunken und es ging. Und das will schon was heißen. Was aber das Essen angeht, lass ich mich auf keine Diskussionen ein. Es ist und bleibt einfach nur mies. Das ist keine Frage mehr des Geschmacks!!! Das war wirklich arm. Und klar hätte ich das nicht essen brauchen. Esse ich halt die Tage gar nichts. Genau, das ist doch eine Idee!!! Mann, ich hatte kein Proviant mit!!! Hatte ich noch nie und ich konnte mich bisher überall mehr oder weniger lecker ernähren zu einem akzeptablen Preis. Aber was einem da auf dem Festival geboten wurde, war einfach nur unter aller Sau, basta!!! Und meiner Meinung nach könnte man an anderen Ecken sparen, um vernünftige Essenspreise herzustellen. Und zwar brauche ich nicht unbedingt solche Toiletten oder solche Duschen auf einem Festival. Ist zwar schön, aber nicht unbedingt notwendig. Da ist mir gutes Essen zu akzeptablen Preisen wichtiger.
Zu 5. Es sollte überall das normalste auf der Welt sein. Nur weil das nicht so ist, heißt das noch lange nicht, dass das gut ist. Es ist halt schlicht und einfach schlecht!!! Und das ist ja schön, dass ich die Marken in kleineren Mengen kaufen kann, ändert aber rein gar nichts an der Tatsache, dass wir am Ende zu viel übrig hatten und die nicht zurücktauschen konnten, oder???
Zu 6. Ich habe nichts dagegen, dass das Festival kommerziell ist. Ist das Wacken auch. Und das interessiert mich nicht solange ich meinen Spaß habe. Aber den hatte ich auf dem GMM nun mal nicht. Und deren Profitgier geht mir auf den Sack. Bei anderen Festivals habe ich wenigstens noch das Gefühl, dass den Veranstaltern etwas daran liegt, dass die Fans zufrieden sind. Das hatte ich nun mal bei dem GMM einfach nicht, sorry. Kommt vielleicht nur mir so vor, aber so ist es nun mal.


12.07.2013, 11:45
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Hi Diego5,

ich habe an für sich auch nichts gegen lange Märsche, solange ich dafür ausgerüstet bin. Und ich denke mal das warst du. Ich leider nicht, weil mich die Website des GMMs geblendet hat. Darüber hinaus möchte ich auf ein Festival feiern und nicht Sachen von Gott weiß wo ganz zum Campingplatz schleppen. Wenn du nicht so eine Entfernung zurücklegen musstest, wie ich ist das musste, ist das ja schön für dich. Und über das Wacken hat jede eine andere Meinung. Ist mir egal, was du denkst. Ich habe meine Meinung und du deine.


12.07.2013, 11:57
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Das Graspop Metal Meeting ist halt ein sehr durchstrukturiertes Festival und so verkauft es sich auch auf der Homepage. Hier wird versucht alles zu planen und auf den Punkt genau um zu setzen. Für manche mag das kein Heavy Metal sein, andere wissen dann aber auch genau was sie bekommen.

Zu der Parkplatzsituation kann ich leider nichts sagen, mir ist nicht bekannt das es Abweichung zu der Planungsfläche gab. Die Strecke die du ausgemessen hast ist eigentlich exakt die Strecke der auf der Karte abgebildeten Fläche, sogar noch 150m kürzer. Wäre gut, wenn dazu noch ein paar andere Stellung nehmen könnten. Ist es nicht so wie auf dem Plan gewesen?

Die Essenspreise sind wirklich merkwürdig und die Qualität geschmackssache. Die Preise sind auf belgischen Festivals leider Standard geworden, auf dem Hellfest müsste das doch mindestens genauso teuer gwesen sein oder? Das bezieht sich auf die Lebenshaltungskosten, wenn du dich da mal umguckst und umhörst ist das für die ganz normal. Geh dort mal zu McDonalds, da gehst du rückwärts wieder raus. Viele fahren da ohne jegliches Essen hin und verpflegen sich komplett dort, selbst die Jugentlichen. Das wird für mich immer ein Phänomen bleiben. Geschmacklich müssen die Belgier tod sein, aber auch außerhalb des Festivals. Geh da mal in einen normalen Imbiss außerhalb des Festivals. :autsch:

Was ich aber echt nicht verstehen kann ist das mit dem Bier. Es ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde das Jupiler voll geil beim Graspop, ich würde mir das sofort auf jeden andere Festival wünschen. Was ich teilweise für eine Plörre auf Festivals getrunken habe. Und schlecht ist mir davon noch nie geworden, also zumindest lag es nicht an der Biersorte wenn es so war. :D
Ich knüppel mir das jetzt seit Jahren immer massiv in den Körper und hatte wirklich nie Probleme mit dem Vertragen und ich bin eigentlich der erste der bei sowas immer zur Sissi wird. Weswegen ich by the way das Essen dort fast komplett meide.

Aber wäre auch mal eine ganz interessante Frage, irgendwer hat da auch geschmacklich mal gemeckert hier. Findet ihr das alle so scheisse und nur ich habe einen schlechten Geschmack? :D
Ich mag zum Beispiel Becks gar nicht... 8-)


12.07.2013, 13:28
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
@metalmaniac:

Ich habe nur versucht, Dir einige Dinge mal aus einem anderen Blickwinkel darzustellen, nicht Dich irgendwie von Deiner Meinung abzubringen oder Dinge prinzipiell zu verteidigen.

Wir machen das ja alle schon ein paar Jahre hier und - aber das ist eben auch nur meine eigene subjektive Sicht - nirgends war es insgesamt so entspannt und locker wie beim GMM.

Aber jeder setzt seine Prioritäten eben anders. Bezüglich der VIP-Tickets kann ich nur nochmals sagen, das es hier nicht um 100€ für einen näheren Parkplatz geht, sondern um den abgegrenzten VIP-Bereich, der durchaus heftige Kosten verursacht und für die Leute gedacht ist, denen dies eben die 100€ Wert ist. Es ist ja auch nicht so, das jeder zweite ein VIP-Ticket hat. Ob das nun für Dich diesen Aufpreis Wert ist oder nicht, spielt doch gar keine Rolle, daher kann ich diesen Kritikpunkt wirklich nicht nachvollziehen und denke auch, das es eher aus Deiner negativen Grundstimmung bezügl. dem GMM herrührt, es ist halt besser, sich über 265€ teure Tickets aufzuregen, als über 165€ teure, oder? ;-)


Ich denke, generell ist es sinnvoll, sich auf neue Dinge einfach einzulassen, auch wenn sie vielleicht etwas anders sind als das was man kennt. Es gibt Menschen, die müssen sich über alles aufregen, während andere in dieser Zeit bereits ihren Spaß haben. Ist beides okay, Menschens ind halt verschieden.

Ich denke, das GMM ist ein top organisiertes Festival. Verbesserungen sind sicherlich immer und überall möglich und hier wird auch ständig dran gearbeitet.


12.07.2013, 14:02
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Zum Bier: Jupiler, insbesondere die verwässerte Festivalvariante, ist für einen passionierten Biertrinker schon eine Zumutung. Aber dafür gabs ja die belgische Bier-Bar, wo man auch andere Sorten bekam, und dass es auf nem belgischen Festival kein Augustiner Hell gibt, könnte man sich auch denken.

Essen: Ist in der Hauptsache wirklich mies und überteuert, wie auf allen Festivals. Deswegen kenne ich eigentlich niemanden, der sich nicht wenigstens rudimentär selber verpflegt . Ich mein, was ist einfacher, als sich nen paar Dosen Ravioli, nen Pfund Brot, Dauerwurst und Kekse einzupacken? Oder man geht halt auswärts essen.

Tokens: kann man dooferweise nicht zurückgeben. Deswegen kauft man schlauerweise immer nur wenige. Oder trinkt halt mehr.

Wege: Jo mei....ich kenne kein Festival dieser Größenordnung, wo man nicht Gefahr läuft sich Blasen zu holen.

Regeln: das Schnapsverbot finde ich auch affig und nervig, zumal die Leute sich eh abschießen. Spielt aber in der Regel kaum eine Rolle, wir hatten jeden Tag unserer Mischungen am Start.

Sorry, aber dein Post kommt stellenweise nen bisschen whimpy rüber, metalmaniac. 8-) hast du eigentlich auch Bands gesehen, oder nur übers schlechte Essen, das Bier, die Wege etc. lamentiert? Im übrigen sind wir was Festivals angeht wohl alle nen bisschen verwöhnt.....wenn man mal überlegt, was früher für Zustände auf dem Monsters of Rock oder Dynamo gherrscht haben :D

_________________
"Can't believe all the lying,
All the screams are denying
That the moments of truth have begun" Iron Maiden - When the Wild Wind Blows
http://www.lastfm.de/user/Eddie1975


12.07.2013, 19:08
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
@ Eddy:

Wobei doch niemand Zustände wie auf dem Dynamo haben will....
Also, ich laufe gerne weite Wege, ich habe auch kein Problem ein bißchen Anzustehen. Ich finde mich auch mit einem nicht ganz so tollen Bier ab.
Aber was garnicht geht oder was ich brauche:

1. Platz vor der Bühne und guten Sound. (es muss auch laut sein)
2. Nen guten Platz zum Pinkeln und morgens zum Kacken.
3. Ständige Bierversorgung.
4. Keine Generatoren auf dem Campingplatz. (ich habe einfach keine Lust mehr auf Onkelz und Motörhead den ganzen Tag)
5. Eine gute Fressbude

1-4 wird vom Graspop erfüllt, deshalb GMM = gute Sache

Was 5 angeht: Keine Ahnung, aber es müsste doch möglich sein was Vernünftiges anzubieten. Jede Mobile Imbissbude schafft das doch auch.

Übrigens: Wer das Grospop mag, sollte mal zum Hellfest fahren!!!!!!!


14.07.2013, 13:03
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Hmm...
dann als alter Graspop-Veteran mal zu n paar Punkten Stellung:

Essen ist seit Jahren ein Riesen-Kritikpunkt. aber anscheinend nur von den deutschen Besuchern...muss leider immer wieder feststellen, dass die Belgier dort wirklich nicht so anspruchsvoll sind, um es mal harmlos auszudrücken.

Möglicherweise geht der Veranstalter auch davon aus, dass es den Leuten ab nem gewissen Alk-Pegel egal ist, was da reinkommt...

nervt mich auch jedesmal und ich versuch die zwei Tage mit Pommes zu überbrücken....

klar hat der Veranstalter hier n gewisses Maß Eingriffsmöglichkeit, aber das ist auch nur bedingt möglich....
und wenn es Sache des Veranstalters ist, wird das vor Ort größtenteils von Freiwilligen (Helfern) zubereitet....da ist keine Fachkraft, die jeden Tag im Jahr den Schrott verkauft...

Thema Wege:
wer sich auf so ne kleine Karte auf der HOmepage verlässt und daraus Wege versucht zu erahnen. Dann bitteschön schon die MÜhe machen und z.b. mit Google-Maps die Wege ausmessen und da kommt man mit der Sateliten-Ansicht und dem Setzen von entsprechenden Wege-Punkten locker auf mindestens 2,5 km + den Weg auf den jeweiligen Flächen.
Noch dazu, dass die weiten Wege hier mehrfach bis zum Erbrechen kommuniziert wurden.

Thema VIP-Plätze:
wie gesagt zwingt dich keiner, so was zu nehmen und es obliegt dir selbst.
Da ich nicht auf dem Gelände Campe und wenig Bock habe übers WE 3 Tage x 3 km x 2 zu laufen, bin ich bereit für den dortigen Platz mehr auszugeben. Dazu dann halt den überdachten VIP-Bereich auf dem Gelände (hab ich in den letzten 2 Jahren nicht einmal besucht).
Das verursacht alles Kosten:
Pacht für den Parkplatz, Aufbau des Zeltes sowie Personal und weiter Nebenkosten (dort hingen/hängen noch n paar LCD-Tvs wo die Infoscreens laufen und n weiterer W-Lan Point)
So kann man wenn man sich auskennt auch z.B. mit 4 Leuten zusammenlegen sodass für jeden 25 Euro über bleiben und von dort aus zum Campground-Schleppen..
aber bei allem bleibt es dabei, so nah am Gelände bieten sich einfach nicht genug Flächen für den "normalen" Parkplatz....

im Vergleich mit anderen FEstivals mal ein paar Punkte die für das GMM sprechen:
kostenlose Wasser-Toilletten auf dem gesamten Gelände (woanders zahlst fürs Kacken mal 50 ct oder n Euro und ob das dann solche Toilletten oder Dixies sind ist auch abzuwarten...bzw. lies dir mal Berichte vom Hellfest durch, da scheint das GMM geradezu paradiesisch zu sein)
(zahlt zwar n Mobilfunkanbieter) kostenlose Aufladestationen für Handys/Smartphones
ebenfalls kostenlos W-Lan auf Teilen des Geländes
und darum geht es doch eigentlich: ein breit gefächertes Spektrum an Bands, mit jeweils ausreichender Spielzeit!
keine 15 Min Gigs Frühmorgens, damit man behaupten kann zigtausend Bands haben gespielt etc. und für jeden Geschmack was dabei....
ob jetzt für den einen oder anderen Geschmack viel dabei, dann eher nicht...für engstirnige Ewig-Gestrige eher nicht...

zum Thema RFID Chips bzw. Tokens:
da wie schonmal erwähnt etliches über freiwillige Helfer erledigt wird, wird halt hier versucht mit möglichst wenig Personal auszukommen.
Dazu haben die RFID Chips ihren Beitrag geleistet, da nicht jeder aufs Armband kontrolliert wird, sondern nur Taschenkontrolle und sonst nix
und dieses Jahr zum ersten mal kein Token-Verkauf von Personal...alles nur per Automaten...daher auch keine Rücknahme.
vielleicht sollte hier mal auch von Admin-Seite mal per Mail zum Veranstalter angefragt werden ob es nicht zumindest die Möglichkeit geben sollte z.B. an nem Info-Point Tokens zurückgeben zu können.
Werden nicht viele machen, aber alleine die Möglichkeit hierzu wirft n gutes Licht auf die Veranstalter...

reicht erstmal für ne klein Mittagspause...


16.07.2013, 13:10
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Gerade da es sich hier um freiwillige Helfer handelt soll auf dem Gelände so wenig Bargeld wie möglich sein. Eine Rücknahmestation für die Tokens wäre nichts anderes als eine Station voller Geld von dem immer genug verfügbar sein muss inkl. dessen Transfer.

Außerdem verstehe ich die Begründung das man doch ganz genau weiß was man kauft und ausgeben will. Meiner Meinung nach sollte es einen Automaten geben der Geld wechseln kann. Aber ich habe kein Verständnis dafür wie es kommt das man am Ende noch 10 Tokens mit nach hause nimmt.
Sollte man sich doch mal verschätzen, dann merkt man das doch an den ersten 3 Tagen und kann vor den Tokenautomaten problemlos mit Leuten Token zu Geld privat tauschen. Ich verspreche dir, da stehst du bis in den Nachmittag hinein nicht lange. An den anderen Tagen ohnehin nicht.

Also ich weiß wie viel ich trinke oder esse und wenn der Durst mal größer ist, dann hole ich mir halt fürn 10er noch schnell was nach, dann gibts halt noch eine Pommes dazu (die immerhin echt ganz lecker sind). Man hat immerhin immer die gleichen Konditionen. Man muss ja nicht nur mit 50ern Tokens holen, dafür bekommt man doch nichts geschenkt.

Es erschreckt mich wie viele hier damit ein Problem haben. Hätte man so eine Rückgabestation, würden Sonntag abend dann dort mehr Leute vorstehen als gwöhnlich vor der Metaldome-Bühne?! :eek:


16.07.2013, 14:21
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
für mich reichen tokens im wert von 20 euro für so ein we aus, der weg zum campingplatz ist kurz genug um zwischendurch da mal ein bier zu trinken und was zu essen :ka: betrinken und vollstopfen kann ich mich zuhause deutlich besser und günstiger, da ist mir mein geld auch einfach zu schade für, im laufe der jahre weiß man ja was man auf dem gelände für ein preis-leistungsverhältnis bekommt
mich wunderts teilweise wie naiv manche auf solch ein festival gehen, ohne sich vorher über gewisse dinge genauer zu informieren (die ja scheinbar gewichtig sein müssen)
davon abgesehen ist ein metal-festival kein wellness-urlaub, dass man da auch mal längere wege mit viel gepäck gehen und anstehen muss sollte eingeplant werden (ich ärger mich selber jedes jahr aufs neue drüber, aber es ist nunmal so), bis 2008 war es z.b. noch genau andersrum, da war der parkplatz direkt vorm camping platz, dafür musste man zum festival-gelände deutlich länger laufen, hat alles seine vor-und nachteile
wenn man es von anderen festivals besser gewohnt ist, einfach in zukunft wieder dahin gehen, im großen und ganzen ist das graspop von der organisation her ein top-festival :super:


16.07.2013, 15:28
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Das mit der Tokenrückgabe verstehe ich echt nicht. Wie Sven schon geschrieben hat, ist es ja nicht verboten zu planen ;-)

Wer also meint, am Freitag erstmal für 300 Euro Bons zu kaufen und dann am Sonntag feststellt, das er noch eine relevante (!) Menge übrig hat, dem ist ja nicht zu helfen. Lebenshilfe gibts vom Graspop nicht und auch wenn wir dank Internet und Großmärkten mittlerweile in einer "Umtausch- und Rückgabegesellschaft" leben, wir reden hier über ein Outdoor-Musikfestival. Vielleicht sollte sich mancher starke Kritiker daran mal wieder erinnern.

Wie würde diese Station aussehen? Stehen da dann Sonntag Nacht hunderte Besucher an, um den einen, die zwei oder gar die 4 übrigen Bons zurückzugeben? Klar, man kann drpber streiten, ob es richtig ist, das die Mindestabnahme 4 Bons, also 10€ sind. Auf der anderen Seite sind ja noch ein paar andere Menschen dort, wo man sicherlich relativ problemlos einen Bon erwerben könnte, sofern man nicht völlig Kontaktscheu ist.

Die meisten Kritikpunkte empfinde ich als Jammern um zu Jammern. Vielleicht ne Mentalitätssache oder einfach das falsche Festival, wobei es schon merkwürdig anmutet, wenn dann das Wacken als besser genannt wird, aber jedem das Seine.


16.07.2013, 19:15
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
oha...da wurde was mistverstanden:

ich bestehe nicht auf so ner rückkaufstation...
es wäre nur evt andenkbar...
sich gedanken zu machen schadet ja nicht......vielleicht stellt man auch im ersten jahr fest, das so ne bude überlaufen wird und diese aktion nur was einmaliges bleiben wird.
glaube bei uns vieren kommt man pro nase auf max. 1-2 dinger, die sich in klamotten-nischen verfangen haben...
hab sogar sonntags kurz vor der abreise noch mein glück mit dem jupiler-becher probiert...auch noch gewonnen...hab den becker mitgenommen und ner trinkfesten seele den gutschein-bon für das pils geschenkt..soll ja nich verkommen die plörre.


wir machens eigentlich auch immer so : freitags in überschaubarer menge eindecken und samstags/sonntags je nach bedarf nachholen.
bis auf wenige ausnahmen waren die automaten immer frei (wenn man mal das hirn einschaltet und das herden-tier mensch beachtet)
damit meine ich das freitags an den token-automaten zwischen eingang und metaldome/marquee 2 riesen schlangen anstanden und zwischen marquee 1 und mainstage niemand an den automaten stand..


16.07.2013, 23:04
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
@holgip:

Dich meinte ich absolut nicht mit dem letzten Posting ;-)

Die Frage aufzuwefen, ob man so etwas machen könnte und für wen das sinnvoll sein könnte, ist absolut OK. Es als selbstverständlich hinzustellen und damit als absoluten Negativkritikpunkt, meiner Meinung nach nicht - aber das hast Du ja nicht getan.


17.07.2013, 06:24
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Erstmal ein großes Hallo an alle in graspopmetalmeeting.de.
Was hier die "jammer-pussis übers GMM schreiben ist schon der Hammer.
Wo gibt es heutzutage denn noch ein Festival (besonders bei uns in DE)
ohne Wellenbrecher , mit so´ner coolen Security und mit solch lockeren
Bullen als in Dessel.Ich hab nun mal keine Lust,mich um 11 Uhr vor ´ne
Mainstage zu stellen und dann dort nicht mehr weg können,nur weil ich
abends die Band ganz vorn erleben will.Das kann ich nur beim Graspop.
Und die Security sind cool und immer gut drauf,auch wenn sie jemand schon
zum 20sten mal beim Crowdsurfen abgenommen haben.Mach das mal hier in
Deutschland.Beim Graspop wird keiner von den Bullen verhaftet,nur weil
er mal ´nen Joint durchzieht. Im Gegenteil,die wünschen Dir noch ´nen
Schönen Tag und das Du viel Spaß hast.In De unvorstellbar.Da hammert ihr
wegen zu langen Weg vom Parkplatz.Nicht mal 15min. Wenn man nicht seine
gesamte Wohnungseinr.mit nimmt ,geht man doch höchstens 2mal und hat dann alles am Zelt (inkl. 100 halbliter Dosen Bier).Es gab auch noch nie Probleme mit der Menge.
Mein Fazit: Ich war jetzt das 5te mal da und es gibt für mich keine Alter-
native.GMM ist für mich das Beste. Nur noch ein Tipp .Geht nicht gleich
ein-zwei Wochen nach Graspop auf ein dt.Festival.Man kommt sich vor,
als sei man auf ´ner Dorfkirmes mit ganz beschissner Security.
Bis dahin
All you ready for the Fuck´n´Roll :teuflisch: :bier2: :nice:


18.07.2013, 04:40
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
@Zapptwo:

Ja, das Graspop ist sehr geil.!!!!! :super: :fleh:
Aber nein, nicht nur auf dem Graspop gibt es keine Wellenbrecher und geile
Securities. Wiederhole mich hier, aber teste mal das Hellfest. Ist vom Feeling
her vergleichbar. Nur mehr Open Air Stages.

Und leider ja, wir haben in Deutschland kein großes Mainstream Rock Festival. :nein:
Dafür aber ein paar sehr nette kleine. :bier:

Also, jammern Ende. Und nächstes Jahr, vielleicht auffem Graspop.
Da bei mir nur ein Festival pro Saison geht, schaue ich da einfach aufs Lineup. Entweder Hellfest oder Graspop. Bisher!
:nice:


18.07.2013, 08:11
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Diego5 hat geschrieben:
Also, jammern Ende. Und nächstes Jahr, vielleicht auffem Graspop.
Da bei mir nur ein Festival pro Saison geht, schaue ich da einfach aufs Lineup. Entweder Hellfest oder Graspop. Bisher!
:nice:


Ich hab ja dieses Jahr beides erlebt und muß sagen, das Graspop mit Gelände und allem drumherum mit dem Hellfest LineUp wäre unschlagbar.


18.07.2013, 17:55
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Ist die verständigung aufm hellfest, nicht extrem schwieri, ohne französische sprachkentnisse ?


23.07.2013, 19:05
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
onkeldirk hat geschrieben:
Ist die verständigung aufm hellfest, nicht extrem schwieri, ohne französische sprachkentnisse ?


Das ein oder andere Gespäch haben wir auch geführt, aber das ging irgendwie mit Not-Englisch der Franzosen und ziemlich guten bei uns ;-)


23.07.2013, 22:11
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Beitrag Re: Erfahrungsbericht - mein erstes Mal
Ne, Sprachprobleme kann man das da nicht nennen. Die sprechen halt kaum Englisch, dafür sind sie aber alle sehr nett und hilfsbereit. Wer braucht da Worte?
:D


24.07.2013, 20:23
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